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Freitag, 29. Mai 2020

Marooned

Autoren: Gilmour; Wright
Dauer: 5:28
First release: The Division Bell, 30. März 1994
CD-Booklet Grafik 1994

Marooned ist das erfolgreichste Instrumental von Pink Floyd. Nicht das Bekannteste. Diese Rolle steht wohl One of these days zu, welches für zahlreiche Fernsehsendungen als Intro-Musik herhielt.
Marooned allerdings ergatterte bei den 37. Grammy Awards 1995 den begehrten Preis für Best Rock Instrumental Performance.

Das Stück ist Produkt einer der 1993er Jam-Sessions der drei Rest-Pink Floyd Rick Wright, David Gilmour und Nick Mason, von den beiden Ersteren geschrieben.
Es ist ein typischer Pink Floyd Sound im 70er Stil und sicher einer der Gründe warum das 1994er Album The Division Bell oft mit dem 1975er Album Wish You Were Here verglichen wird. 

Marooned wurde von Pink Floyd auf deren 1994er Tour allerdings nur in Norwegen 2x gespielt um auf das Wal-Sterben aufmerksam zu machen, das damals in den skandinavischen Ländern ein Thema war. Diese Live-Version ist als Bonus-Video auf der 2005 erschienen PULSE-Dvd erschienen. 
Sonst wurde Marooned nur ein einziges Mal von David Gilmour auf dem "Strat Pack Konzert" 2004 in London mit der "Hausband" gespielt.

Ausserdem trafen Pink Floyd ein paar recht kuriose Entscheidungen, was Wiederveröffentlichungen des Songs betrifft:
- 2001 wurde der Song auf dem Best Of Album "Echoes" in stark gekürzter Form von ca. 2 Minuten veröffentlicht und beinhaltete eigentlich somit nur das Intro des Instrumentals.... im Nachhinein betrachtet eigentlich eine ziemlich sinnlose Aktion diesen Track in dieser Form überhaupt in das Album aufzunehmen...
- 2014 wurde ein neues Video von Aubrey Powell (Ex-Hipgnosis) für das 20jährige Jubiläum des The Division Bell Albums veröffentlicht und als Extra auf eine Bluray gepackt, die ausserhalb der Jubiläumsbox auch als Einzel-Bluray/DVD erhältlich war. Das Video spielte teils in einer Raumkapsel und teils in Pribyat (Tschernobyl) in den verlassenen und verstrahlten Gebäuden. Auch hier erschliesst sich nicht wirklich der Sinn dieser Veröffentlichung, ist aber eine nette Beigabe.
Murales aus Pribyat, das im Video gezeigt wird.

- 2019 wurde die oben erwähnte Jam-Session von 1993 namens "Marooned Jam" dann im Rahmen der "The Later Years 1987-2019 Box" und dem Highlight Album der Box veröffentlicht. Auch hier einen nette Zugabe, die aber nicht wirklich Neues birgt.

Weitere Veröffentlichungen: 
2001 Pink Floyd - Echoes The Best of... 2CD: edited version 2001 (2:03)
2004 David Gilmour - The Strat Pack Live In Concert DVD: live autumn 2004, London 
2005 Pink Floyd - PULSE DVD: Bootlegging the Bootleggers live 1994, Norway (5:56)
2007 Pink Floyd - Oh By The Way CD Box: Mini vinyl replica; remastered 2007
2011 Pink Floyd - Discovery CD Box: new packaging; remastered 2011
2014 Pink Floyd - TDB20 Box: 2LP; 2011-remastered CD-Version; BluRay 5.1 mix 2014 & HD Stereo mix 2014; Official Video Version (5:26)
2019 Pink Floyd - The Later Years 1987-2019 Marooned Jam (3:19) & official video. Bluray/DVD
2019 Pink Floyd - Highlights from The Later Years 1987-2019 Marooned Jam (3:19) cd & 2lp

Samstag, 9. Mai 2020

Malta

Autor: Fenn, Mason
Dauer: 6:00
First releaseMason+Fenn - Profiles, 29. Juli 1985


Malta ist der Opener des Albums "Profiles" von Mason+Fenn, einer Zusammenarbeit, die eigentlich entstand um mal frische (musikalische) Luft zu schnappen und primär Werbe-Jingles produzierte.
Mason+Fenn veröffentlichten gemeinsam insgesamt 2 Alben. Das zweite ist der Soundtrack zum B-Movie "The White of the Eye" und wurde erst 2018 im Rahmen des Box-Sets "Unattended Luggage" einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

Aber zurück zu "Malta", das - laut Nick Mason - gar nichts mit dem Inselstaat zu tun hat.
Es handelt sich um ein Instrumental (wie der Grossteil des Albums). 
Der Song kommt in einem typischen 80er Gewand daher, ist aber relativ gut gealtert. Das Intro wird von einem Synth-Riff dominiert, zu welchem Mason mit einem "Power-Ballad"-Beat einsetzt. 
Nach etwa 2 Minuten verdoppelt sich der Beat und Gitarre und "swirlige" Keyboard-Sounds mit Fake-Trompeten setzen ein um gegen Ende wieder in den langsameren Beat zu verfallen. Dabei spielt Rick Fenn gegen Ende eine Gitarrenmelodie, die später im Album (ich glaube bei "At the end of the day") wieder aufgenommen wird.

Der Remaster von 2018 hat deutlich an Sound-Tiefe zugenommen!

Weitere Veröffentlichungen: 
1994 Mason+Fenn - Profiles CD 
2018 Nick Mason - Unattended Luggage, Box Set CD&LP remastered 2018

Samstag, 18. April 2020

Main Theme (from More)

AutorWaters, Gilmour, Mason, Wright
Dauer: 5:28
First releaseMore, 13. Juni 1969
Columbia Label 1969


Wie der Titel unschwer erkennen lässt, ist "Main Theme" der Hauptitel, bzw. die Hauptmelodie des 1969 von Barbet Schroeder erschienenen Films "More".
Die Melodie zu Beginn des Films und ab und an während des Films immer wieder im Einsatz und ist ein wundervolles Beispiel der psychedelischen Fähigkeiten des Herrn Richard Wright, gepaart mit einem markanten Basslauf von Roger Waters.
Ansatzweise erinnert der Keyboardsound an Mike Oldfield. Aber auch auf "Obscured by Clouds" (einer weiteren Auftragsarbeit für Schroeder) haben Pink Floyd ähnliche psychedelisch-instrumentale Ausflüge versucht zu wiederholen.

Wo Seite A des Soundtracks zum Film "More" primär aus akustischen Balladen aus Waters' Feder besteht, ist die B-Seite des Albums hauptsächlich von typischen Filmscore-Instrumentals belegt.
Von diesen sticht besonders Main Theme heraus. Main Theme ist auch der zweit-längste Track (nach Quicksilver) des Albums.

"Main Theme" (from More) wurde 1970 während der UK-Tour ein paar mal live aufgeführt, wobei dieser Track auch bis zu 14 Minuten lang werden konnte, da er während der Live-Konzerte als Improvisation genutzt wurde.

1969 Dramatis/ation
More - EMI Edition



















Ansonsten wurde "Main Theme" auf keinem anderen Tonträger von Pink Floyd veröffentlicht, bis 2016 in der "The Early Years Box 1965-1972" auf dem Volumen "1969-Dramatisation" ein Track namens "Theme (Beat Version)" veröffentlicht wurde. Hierbei handelt es sich um eine tanzbare Version derselben Melodie. Diese wurde von Nick Mason mit einem typisch psychedelischen Disco-Beat der 60er unterlegt. Erinnert etwas an die beiden Gilmour-Tracks welche dieser 1967 in Paris für den Film "A Coeur Joliè" aufgenommen hatte. Diese Version ist etwas länger als die vom Original-Soundtrack. 

Freitag, 3. Januar 2020

Mad Yannis Dance

AutorWright
Dauer: 3:19
First releaseWet Dream, 15. September 1978



Das Instrumental "Mad Yannis Dance" aus dem Rick Wright Debut-Album Wet Dream hätte problemlos auf die Hommage "The Endless River" gepasst. Obwohl bereits 1978 geschrieben und aufgenommen, ist der Track doch sehr ambient-lastig. Typische Rick Wright-Synths erinnern uns an Shine on you crazy diamond im Hintergrund, während die Hauptmelodie auf dem Piano gespielt wird. Irgendwann gesellt sich ein drittes Tasteninstrument dazu, das wie das Intro von Sheep (Animals) klingt. Stellenweise fühlt man sich auch an "Absolutely Curtains" von Obscured by Clouds erinnert. Der Song hat kaum Percussionen, plätschert eigentlich recht unspektakulär dahin. 

Der einzige Höhepunkt ist ein Solo von Mel Collins am Saxophon. Da der Track ganz klar Pink Floyd-Elemente enthält, wird an diesem Beispiel klar, dass Wright's Einfluss auf Pink Floyd's Musik Grundbestandteil war, sein Anteil für sich allein stehend aber auf die Dauer langatmig wirkt.
Im Zusammenspiel mit dem Rest der Band aber war sein Anteil essenziell.

The sum is greater than the parts!

Wer der verrückte Yannis ist, der dazu tanzt, bleibt wohl ein Rätsel. Fakt ist, dass Yannis ein typisch griechischer Name ist und Rick Wright ja zu jener Zeit in Griechenland lebte.

Weitere Veröffentlichungen: 
1993 Richard Wright - Wet Dream: CD (USA)
2008 Richard Wright - Wet Dream: CD (Australia)
023 Richard Wright - Wet Dream 2023 Remix: CD, Bluray, LP 

Samstag, 6. Juli 2019

Let's get metaphysical

Italienisches Harvest-Label
AutorGilmour
Dauer: 4:09
First releaseDavid Gilmour - About Face, 05. März 1984

Einziges Instrumental aus David Gilmour's 2. Solo Album About Face von 1984. Grundsätzlich ist es ein Gitarrensolo mit Orchester. Die Arrangements wurden von Michael Kamen übernommen, der bereits auf The Wall und The Final Cut mitarbeitete.
Die 4 Minuten des Tracks warten mit einem tollen Solo auf, das sich in Dynamik steigert und viel Drama und Pathos in sich hat. 

















Der Track wurde auch als B-Seite auf der Single Love on the Air veröffentlicht. Diese erschien auch als "Radio Shaped Picture Disc" (siehe oben) in limitierter Auflage. 

Auf der About Face Tour war der Song fixer Bestandteil der Setlist. Danach wurde er nie wieder live performed.




Weitere Veröffentlichungen: 
1984 David Gilmour - Love on the air / Let's get metaphyiscal  7"-single
2006 David Gilmour - About Face CD: remastered CD 2006 (4:09)

Freitag, 21. Juni 2019

Let there be more light

Autor: Waters
Dauer: 5:29
First release: A Saucerful of Secrets, 29. Juni 1968


7" Single Tower Records 1968

Let there be more light war der erste Song auf "A Saucerful of Secrets" dem 2. Album von Pink Floyd. Es war auch das erste Album mit David Gilmour, der gemeinsam mit Rick Wright den Gesang des Liedes übernahm, welches aus Roger Waters Feder stammte.
Der Text beschäftigt sich mit Waters' Vorliebe für Science Fiction Comics (auf dem Cover des Albums kann man sogar "Dr. Strange" erkennen) und spielt mit dem "Space-Rock" Image der Band. 
Zahlreiche Verweise wie:
"Carter's father saw him there...": John Carter ist Hauptfigur in "Barsoom", ein amerikanischer Soldat, der auf den Mars versetzt wird und sich dort in die Prinzessin des "Roten Volkes" verliebt.
"... and knew the Rull revealed to him...": "The Rull" ist eine wurmähnliche Lebensform aus den Comics "The Rull Cycle" von A. E. van Vogt.
"... the living soul of Hereward The Wake":  war ein Widerstandskämpfer gegen die Normannen im 11. Jahrhundert.

Der Titel "Let there be more light" bezieht sich (laut einigen Autoren) auf die Hoffnung, dass eine Invasion von Ausserirdischen vielleicht etwas mehr Licht in unsere Gesellschaft bringen könnte. 

"Then at last the mighty ship, descending on a point of flame, made contact with the human race ad Mildenhall."
Auf für einen Verweis an "Lucy in the sky" ist Platz!


Die Band in Live-Action Surprise Partie 1968

Musikalisch gesehen beginnt Let there be more light mit einem schnellen Bassriff, dem bald Becken und Keyboards einstimmen. Das Ganze erinnert stark an die Soundtracks der amerikanischen Serien der 60er Jahre und ein bisschen an Lucifer Sam.
Nach ca. 1,5 Minuten halbiert sich der Rhythmus auf einmal und ein verträumt-psychedelischer Gesang, den sich Gilmour und Wright teilen beginnt. Der Chorus hingegen wird nur von Gilmour gesungen, da seine etwas raue Stimme wohl besser zum rockigen Refrain passt.
Im dritten Teil des Songs darf Gilmour das erste Mal zeigen, was er mit seiner E-Gitarre so drauf hat und legt ein Solo hin, das bereits die Richtung für seine späteren Meisterwerke vorgibt.

Das Lied wurde 1968 fix im Live-Set gespielt, was zahlreiche Live-Aufnahmen vom französischen Fernsehen belegen. Dabei variiert die Länge des Songs sehr stark. Besonders die Aufnahme von "Surprise Partie" zeigt einen David Gilmour, der bereits dazu tendiert seine Soli live etwas länger auszubreiten. Sämtliche Mitschnitte finden sich seit 2016 in der "The Early Years 1965-1972 Box".

2018 haben Nick Mason's Saucerful of Secrets das Lied nach 50 Jahren erstmals wieder auf die Bühne gebracht!


Weitere Veröffentlichungen: 
1974 Pink Floyd - A Nice Pair 2LP: re-edition des Studio-Albums (mit TPATGD)
1992 Pink Floyd - Shine On CD Box: remastered 1992 
1992 Pink Floyd - A Saucerful of Secrets CD: remastered & repackaged 1992
2007 Pink Floyd - Oh By The Way CD Box: Mini vinyl replica; remastered 2007
2011 Pink Floyd - Discovery CD Box: new packaging; remastered 2011
2016 Pink Floyd - The Early Years 1965-1972:

BBC Radio Session 25 Juni 1968 The Early Years 1968 Germin/ation CD
2016
4:32
live „Bouton Rouge“, Paris, 20. Februar 1968 The Early Years 1968 Germin/ation DVD/BR
2016

playback „Samedi et compagnie“, Paris, 06.09.1968 The Early Years 1968 Germin/ation DVD/BR
2016

promo video „A l’affiche do monde…“, London, 1968 The Early Years 1968 Germin/ation DVD/BR
2016
1:53
live „Tous en scene“, Paris 31. Oktober 1968 The Early Years 1968 Germin/ation DVD/BR
2016

live „Surprise Partie“, Paris, 01. November 1968 The Early Years 1968 Germin/ation DVD/BR
2016
6:35

2018 Pink Floyd - A Saucerful of secrets remastered 2018 LP
2019 Pink Floyd - A Saucerful of secrets Mono Edition; remastered 2018 LP
2020 Nick Mason's Saucerful of Secrets - Live at the Roundhouse 2CD;Bluray; Vinyl (3:37)

Dienstag, 24. April 2018

Ibiza Bar

AutorWaters, Gilmour, Mason, Wright
Dauer: 3:19
First releaseMore, 13. Juni 1969


45" Single France, 1969 

Hard-Rock-Song Nummer 2 des Soundtracks zum Film More von Barbet Schroeder. Der andere Song ist "The Nile Song", der allein Roger Waters zugeschrieben wird. Bei Ibiza Bar hingegen werden alle Bandmitglieder akkreditiert. 
Die beiden Songs wurden in Frankreich auch als 45" Single "The Nile Song/Ibiza Bar" als Paar veröffentlicht.

Obwohl auf dem Soundtrack-Album gegen Ende als letztes Nicht-Instrumental platziert, wird der Song in einer der Anfangsszenen des Films gespielt, als Stephan (der Hauptdarsteller gespielt von Klaus Grueninger) seinen Freund in Paris kennenlernt. Also bevor die Handlung des Films überhaupt in Ibiza spielt. 
Kinoposter
Der Song selbst ähnelt The Nile Song in Atmosphäre, Intro und Härte, auch wenn die Akkordfolgen andere sind und auch im Refrain von Ibiza Bar eine harmonischere Melodie geboten wird, als in ersterem Song. Auch scheinen die Gitarren und Stimm-Arrangements diffiziler gestaltet. So hört man z.B. mehrere übereinander gelegte Gitarrenspuren von Gilmour, sowie mehrschichtigen Background-Gesang. Auch Richard Wright ist hier mit Piano, Orgel und Farfisa dabei, während er bei der Aufnahme von The Nile Song fehlt. Besonders im Vinyl-Remaster von 2016 sind diese Feinheiten noch besser herauszuhören.

2016 Vinyl Remaster
Ibiza Bar wurde nie live gespielt.

Weitere Veröffentlichungen:
1969 Pink Floyd - "The Nile Song / Ibiza Bar" 45".
1969 Barbet Schroeder's More (Luxembourg, France; 111 Minuten): film version 
(ab 2003 released auf verschiedenen DVD Editionen)
1995 Pink Floyd - More CD: remastered & repackaged 1995
2007 Pink Floyd - Oh By The Way CD Box: Mini vinyl replica; remastered 2007
2011 Pink Floyd - Discovery CD Box: new packaging; remastered 2011

2016 Pink Floyd More LP Vinyl remaster 2016.

Samstag, 3. Juni 2017

The Hard Way

Autor: Waters, Mason, Wright, Gilmour
Dauer: 3:10
First release:DSOTM Immersion Box Set 2011 


Phantasie-Cover eines Bootlegs zu den "Household Objects" Sessions
Pink Floyd goes Einstürzende Neubauten. Bereits nach den Aufnahmen zum Album Meddle 1971 geisterte durch die Pink Floyd Gemeinde die Idee ein Album, welches nur aus von Haushaltsobjekten produzierten Tönen bestünde, aufzunehmen. Das Projekt nannte sich "Houshold Objects" und laut Mason verbrachten die Bandmitglieder Monate darin ein Gummiband wie einen Bass klingen zu lassen, etc. was derselbe heute absurd findet, da man ja gleich eine Bassgitarre dafür hernehmen hätte können...
Bereits auf dem Debutalbum "The Piper at the Gates of Dawn" von Pink Floyd kamen Musique Concrete Elemente zum Einsatz (z.B. Pow R Toc H), und waren seit jeher Bestandteil deren Musik. Die künstlerisch/intellektuelle Generation der Nachkriegszeit von Cambridge war stark von Stockhausen und Cage beeinflusst und dies spiegelte sich in deren künstlerischem Ausdruck wieder. 
Nach einigen Monaten wurde das Projekt dennoch abgebrochen und nur einige wenige Überbleibsel wurden später in den folgenden Alben verwendet, wie zum Beispiel die Münzen in Money oder der Herzschlag auf dem gesamten Dark Side Of The Moon Album. 
Als eigenständige Tracks wurden jedoch nur The Hard Way und Wine Glasses (welches später im Intro von Shine on you Crazy Diamond verwendet wurde) veröffentlicht.
Dies geschah erst im Rahmen der Why Pink Floyd Kampagne 2011. Beide Tracks wurden lediglich in den Immersion-Boxen von DSOTM und Wish You Were Here veröffentlicht.


Innencover Immersion Box
Immersion Box 2011


The Hard Way ist somit ein Instrumental, das auf Schritten basiert. Hinzu kommt ein Gummiband, das als Bass fungiert.Im "Refrain" kommt ein glockenartiges "Instrument" hinzu und ein Effekt, der auch aus den Wine Glases stammen könnte. Ein nettes Studioouttake, das musikalisch aber eher untypisch für Pink Floyd ist und eher in die Alan Parsons Project Discographie passen würde, der den Track 1972 eigentlich produziert haben müsste.
Als Autoren werden alle 4 Bandmitglieder aufgeführt. 


Es sind keine weitere Aufnahmen bekannt.