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Samstag, 8. November 2025

Poles Apart

AutorenMusik: Gilmour; Wright Text: Gilmour/Samson/Laird-Clowes
Dauer: 7:04
First release: The Division Bell, 30. März 1994

PF-Records Edition 2016


Poles Apart ist ein Track des Pink Floyd Phase III Albums "The Division Bell" von 1994. Der Song besticht durch schöne akustische Gitarren-Arpeggios. Obwohl der Song durchaus originell ist, fallen bei genauem Hinhören aber dennoch genügend Pink Floyd-Referenzen auf: Die Gitarrrenarpeggios erinnern etwas an "A Pillow of Winds" vom Album "Meddle" und die zweite Strophe beginnt mit den Worten "Hey You....

Angeblich ist der Text des Songs an verschiedene Personen gerichtet, wobei eine Strophe angeblich von Syd Barrett handelt: "You were always the golden boy then And that you'd never lose that light in your eyes?"

Strophe 2 hingegen handelt anscheinend von Roger Waters... (so angeblich auch der Text von "Lost for words"). David Gilmour spielt ausserdem ein sehr schönes Gitarrensolo. Ein obligatorischer psychedelischer Mittelteil, der auch "Circus-Section" genannt wird, ist ebenso als Floyd Trademark enthalten. Wer genu hinhört erkennt übrigens die Gemeinsamkeiten der Gitarrenphrasen zum Track "Surfacing" aus "The Endless River". Poles Apart wurde nur sehr selten 1994 aufgeführt. Eine Performance ist allerdings als Extra auf der originalen PULSE-DVD in der Sektion "Bootlegging the bootleggers" enthalten. Diese ist ca. 1 Minuten länger. 

The Later Years Box-Set Cover

Weitere Veröffentlichungen: 

  • 2005 Pink Floyd - PULSE DVD: Bootlegging the bootleggers, live 1994 (7:59)
  • 2007 Pink Floyd - Oh By The Way CD Box: Mini vinyl replica; remastered 2007
  • 2011 Pink Floyd - Discovery CD Box: new packaging; remastered 2011
  • 2014 Pink Floyd - TDB20 Box: 2LP; 2011-remastered CD-Version; BluRay 5.1 mix 2014 & HD Stereo mix 2014; 
  • 2019 Pink Floyd - The Later Years Box Set; The Division Bell 5.1 Mix.


Freitag, 21. Januar 2022

Night of a thousand furry toys

AutorenMusik: Wright; Text: Moore
Dauer: 4:22
First releaseRick Wright - Broken China, 26. November 1996

Maxi-Single "Runaway/Night of a thousand furry toys"


"Night of a thousand furry toys" ist Richard Wrights einzige Single-Auskoppelung aus seinem 1996er Album "Broken China". Seinem 3. und letzten Solo-Output. Broken China ist ein Konzeptalbum in welchem es um Depressionen geht. 

Night of a thousand furry toys ist der erste Song des Albums (vom Album-Intro "Breaking Water") mal abgesehen und einer der wenigen, der sich wohl für eine Single geeignet hat. Für mich persönlich ist es einer der besten Songs von Richard Wright's Karriere. Nicht nur musikalisch ist der Song durchaus ansprechend, sondern auch textlich bleibt das Lied in Zynismus und Dystopie einem Roger Waters nichts schuldig! Der Text handelt davon, dass man von Geburt an in unserem Leben keine Freiheit hat und wie eine Marionette behandelt wird.

promotional 4-track sampler




"welcome to the world of random noise, where you simply haven't got a 
choice / When they push your levers and pull your strings"




Diese Einstellung ist natürlich auch die perfekte Voraussetzung um eine Depression zu entwickeln und somit spielt der Song im Erzählstrang des Konzepts auch eine wichtige Rolle. "Wearing the inside out" aus Pink Floyd's "The Division Bell" würde übrigens musikalisch und textlich sehr gut in Wrights Album passen.

Wright, der bekanntlich etwas enttäuscht war, dass einige seiner musikalischen Ideen nicht für "The Division Bell" berücksichtigt wurden, verwendete einige der Sounds und Melodien für sein Solo-Album. Deshalb gibt es einige Parallelen zwischen "Broken China", "Division Bell" und "The Endless River".

Musikalisch ist das Lied eine interessante Nummer, die mit typischen Manu Katche Perkussionen (man vergleiche Peter Gabriels Alben) eine Mid-Tempo Funknummer ist. Der Rhythmus ist auch eher untypisch für Wright'sche Verhältnisse. Anthony Moore ist abgesehen vom Text auch für die Arrangements zuständig. Ausserdem hört man ihn über das "Telefon" im Song eine Strophe singen. Für das tolle Gitarrensolo ist Tim Renwick verantwortlich, während Dominic Miller die Akustik-Gitarre spielt. 

Für den Song gab es sogar ein offizielles Video!! Storm Thorgherson war der Regisseur des Videos. Das Video zeigte die Geburt aus der Sicht des Neugeborenen und war sehr originell. Zu sehen waren Wright, Renwick und Moore. Aus irgendeinem Grund ist das Video auf YouTube nicht mehr auffindbar. Ebenso gab es einen Remix des Songs von William Orbit.

VHS "Night of 1000 furry toys" Video

Weitere Veröffentlichungen: 

1997 Erstveröffentlichung desselben Albums in den USA am 25.03.1997
Mehrere Remix-Singles und Promo-Editionen, deren Veröffentlichungsdaten mir nicht bekannt sind.

Freitag, 29. Mai 2020

Marooned

Autoren: Gilmour; Wright
Dauer: 5:28
First release: The Division Bell, 30. März 1994
CD-Booklet Grafik 1994

Marooned ist das erfolgreichste Instrumental von Pink Floyd. Nicht das Bekannteste. Diese Rolle steht wohl One of these days zu, welches für zahlreiche Fernsehsendungen als Intro-Musik herhielt.
Marooned allerdings ergatterte bei den 37. Grammy Awards 1995 den begehrten Preis für Best Rock Instrumental Performance.

Das Stück ist Produkt einer der 1993er Jam-Sessions der drei Rest-Pink Floyd Rick Wright, David Gilmour und Nick Mason, von den beiden Ersteren geschrieben.
Es ist ein typischer Pink Floyd Sound im 70er Stil und sicher einer der Gründe warum das 1994er Album The Division Bell oft mit dem 1975er Album Wish You Were Here verglichen wird. 

Marooned wurde von Pink Floyd auf deren 1994er Tour allerdings nur in Norwegen 2x gespielt um auf das Wal-Sterben aufmerksam zu machen, das damals in den skandinavischen Ländern ein Thema war. Diese Live-Version ist als Bonus-Video auf der 2005 erschienen PULSE-Dvd erschienen. 
Sonst wurde Marooned nur ein einziges Mal von David Gilmour auf dem "Strat Pack Konzert" 2004 in London mit der "Hausband" gespielt.

Ausserdem trafen Pink Floyd ein paar recht kuriose Entscheidungen, was Wiederveröffentlichungen des Songs betrifft:
- 2001 wurde der Song auf dem Best Of Album "Echoes" in stark gekürzter Form von ca. 2 Minuten veröffentlicht und beinhaltete eigentlich somit nur das Intro des Instrumentals.... im Nachhinein betrachtet eigentlich eine ziemlich sinnlose Aktion diesen Track in dieser Form überhaupt in das Album aufzunehmen...
- 2014 wurde ein neues Video von Aubrey Powell (Ex-Hipgnosis) für das 20jährige Jubiläum des The Division Bell Albums veröffentlicht und als Extra auf eine Bluray gepackt, die ausserhalb der Jubiläumsbox auch als Einzel-Bluray/DVD erhältlich war. Das Video spielte teils in einer Raumkapsel und teils in Pribyat (Tschernobyl) in den verlassenen und verstrahlten Gebäuden. Auch hier erschliesst sich nicht wirklich der Sinn dieser Veröffentlichung, ist aber eine nette Beigabe.
Murales aus Pribyat, das im Video gezeigt wird.

- 2019 wurde die oben erwähnte Jam-Session von 1993 namens "Marooned Jam" dann im Rahmen der "The Later Years 1987-2019 Box" und dem Highlight Album der Box veröffentlicht. Auch hier einen nette Zugabe, die aber nicht wirklich Neues birgt.

Weitere Veröffentlichungen: 
2001 Pink Floyd - Echoes The Best of... 2CD: edited version 2001 (2:03)
2004 David Gilmour - The Strat Pack Live In Concert DVD: live autumn 2004, London 
2005 Pink Floyd - PULSE DVD: Bootlegging the Bootleggers live 1994, Norway (5:56)
2007 Pink Floyd - Oh By The Way CD Box: Mini vinyl replica; remastered 2007
2011 Pink Floyd - Discovery CD Box: new packaging; remastered 2011
2014 Pink Floyd - TDB20 Box: 2LP; 2011-remastered CD-Version; BluRay 5.1 mix 2014 & HD Stereo mix 2014; Official Video Version (5:26)
2019 Pink Floyd - The Later Years 1987-2019 Marooned Jam (3:19) & official video. Bluray/DVD
2019 Pink Floyd - Highlights from The Later Years 1987-2019 Marooned Jam (3:19) cd & 2lp

Samstag, 14. März 2020

Blues 1

AutorGilmour
Dauer: 5:23
First release: The Later Years 1987-2019 Boxset; 13.Dezember 2019 CD&Bluray



Mit der Veröffentlichung des "Later Years 1987-2019" Box-Sets, gesellen sich wieder mal ein paar unveröffentlichte Tracks hinzu, die meine geliebte alphabetische Reihenfolge unterbrechen. 
Den Beginn macht hier der auf CD5 des Box-Sets veröffentlichte "Blues 1", der alleine David Gilmour zugeschrieben wird. Laut Angaben handelt es sich um ein Outtake von 1994. Puristen behaupten allerdings korrekt wäre 1993.
Wenn man sich dieses 1993 aufgenommene und bis 2019 unveröffentlichte Studio-Outtake anhört, fühlt man sich direkt an das 1978er Debut-Album von David Gilmour erinnert. Zwischen diesem und der vorliegenden Aufnahme, sind immerhin 15 Jahre vergangen.
Auch Ansätze von Animals oder des Soundtracks der "Carrera Panamericana" sind hier durchzuhören.
David Gilmour und Bob Ezrin

Musikalisch gesehen, handelt es sich um einen mid-tempo Rocker, in welchem das Wright'sche Orgelspiel stark in den Vordergrund gemixt ist. Nach einer Bridge werden wir mit einem typischen Gilmoursolo belohnt, auch hier in typischem Sound von 1978.
Am Bass ist hier Bob Ezrin zu hören.

Der Track wurde hier auch in 5.1 Dolby Surround auf Bluray remixt.




Sonntag, 27. Oktober 2019

Louder than words

AutorenMusik: Gilmour; Text: Gilmour/Samson
Dauer: 6:33
First releaseThe Endless River, 07. November 2014



Cover der Promo Cd-Single 2014
Louder than words ist schuld daran, dass The Endless River kein reines Instrumental-Album geworden ist. Louder than words soll der Abschluss einer Jahrzehnte langen Karriere sein. Die Lyrics von Louder than words wurden von Polly Samson geschrieben und sollen die "Chemie", die Freundschaften und die Kommunikation der einzelnen Teile von Pink Floyd erklären. Pink Floyd funktionieren eben besser wenn sie Musik machen, als wenn sie reden.

"We bitch and we fight, diss each other on sight" klingt dabei zwar irgendwie banal und beisst sich mit dem was man sich einem Pink Floyd Text erwartet, aber der Song ist im Grossen und Ganzen gelungen.

Während Louder than words bewusst mit denselben Glockenklängen beginnt wie High Hopes, erinnert kurioserweise der Gitarrenriff an Roger Waters' Each Small Candle von 2000. Besonders markant das Klavierspiel von Richard Wright.
Natürlich erinnert der Track stark an The Division Bell, aber ist ja schliesslich auch ein Überbleibsel aus genau diesen Sessions.

Der Song ist klassisch aufgebaut und brilliert mit einem typischen David Gilmour Solo, das auch gerne etwas länger hätte dauern können. 
Die letzten Worte des Albums hat Richard Wright: "I like to go into the sea, there is nothing.

So long.

Louder than words war die einzige Single-Auskoppelung des Albums, wobei der Radio-Edit um beinahe 2 Minuten gekürzt wurde. Das Video basiert auf dieser Version und wurde von Aubrey Powell gedreht. Zu sehen sind Studio-Aufnahmen, des Himmels-Ruderer (vom Cover) und beeindruckende Aufnahmen von einem Schiffsfriedhof bei einem ausgetrockneten See in der Ukraine.


2019 wird nun erstmals der 2014 in Auftrag gegebene Ian Eames Film im Rahmen der "The Later Years Box" veröffentlicht.

Weitere Veröffentlichungen: 
Das Album wurde als 2LP, CD, CD-DVD oder CD-BluRay Deluxe Edition 5.1 Mix, sowie zum Download angeboten
2014 Louder than words; CD-single (4:38) 
2019 Pink Floyd - The Later Years 1987-2019 5.1 Mix; Ian Eames film & official video. Bluray/DVD

Samstag, 12. Oktober 2019

Lost for words


AutorenMusik: Gilmour; Wright Text: Gilmour/Samson
Dauer: 5:14
First release: The Division Bell, 30. März 1994

Promo - CD 1994
Auch im vorletzten Song des Albums "The Division Bell" wird das Thema der Kommunikation behandelt, welches ja das Konzept des Albums darstellt.

In diesem Sinne ist Lost for Words die Vertonung des Konflikts zwischen Gilmour und Waters. Zu eindeutig sind einige Anspielungen. Da der Text von Gilmour gemeinsam mit seiner Ehefrau Polly Samson geschrieben wurde, spiegelt er deutlich dessen Vision der Dinge und Verbitterung wieder.

Von einem paralysierten und paranoiden Menschen, der von Hass überrollt wird, ist da die Rede. von Tunnel Vision und "The Right One" der am Ende gewinnt. Besonders die letzte Strophe lässt die tiefe Resignation des Autors erkennen:


"So I open my door to my enemies

And I ask could we wipe the slate clean?
But they tell me to please go fuck myself
You know you just can't win"

Musikalisch ist es ein sehr folkiger "american" Song, hauptsächlich von akustischer Gitarre getragen. Zu Beginn hört man einen tiefen Synth-Sound, dann eine Tür ins Schloss fallen (The Right One that walks out of the door?), dann eine Bass-Drum und Hi-Hat. Ein bisschen erinnert mich das Lied an den Song "Wish you were here", aber auch nach den Klängen des David Gilmour Solo-Albums "About Face".
Als Musiker sind ausser Gilmour hier lediglich Richard Wright und Nick Mason mit am Werk. Ein schönes akustisches Gitarrensolo veredelt den Song gegen Ende.

1994 erschien der Song als Promo-Single. Auf dieser Single war auch eine "clean version" für die Radios zu finden, auf der das "F"-Wort zensuriert wurde.

Live wurde der Song auf der 1994er Tour nur 7x gespielt! 6 Mal in USA und nur ein einziges Mal in Europa (Frankreich).

Nun erscheint November/Dezember 2019 das neue Pink Floyd Box Set "The Later Years 1987-2019". Auf dieser wird nun erstmals die "Tour Rehearsal Version 1994" veröffentlicht, welche bei den Tour-Proben in Earls Court aufgenommen wurde. 
Der Song wird als einseitige 7" Vinyl-Single im Box-Set zu finden sein. Ebenso wird eine Video-Aufnahme des Rehearsals auf einer BluRay zu finden sein.
Wie bei der "The Early Years" Box gibt es auch hier eine "The Best of The Later Years 1987-2019" compilation auf Doppel-LP. Auf dieser wird der Song zu finden sein.

Weitere Veröffentlichungen: 
1994 Pink Floyd - Lost for words Promo CD (clean version)
2007 Pink Floyd - Oh By The Way CD Box: Mini vinyl replica; remastered 2007
2011 Pink Floyd - Discovery CD Box: new packaging; remastered 2011
2014 Pink Floyd - TDB20 Box: 2LP; 2011-remastered CD-Version; BluRay 5.1 mix 2014 & HD Stereo mix 2014;
2019 Pink Floyd - The Later Years Box;  (Tour rehearsal) 7". BluRay/DVD (rehearsal video). (5:35)
2019 Pink Floyd - The Best of The Later Years 2LP/CD (Tour rehearsal).

Sonntag, 6. Oktober 2019

The lost art of conversation

Autor: Wright
Dauer 1:44
First releaseThe Endless River, 07. November 2014


Rick Wright @ Britannia Row Studios 1993

Ein weiterer Outtake der Pink Floyd - Sessions von 1993-94. In diesem Fall handelt es sich um ein typisches Richard Wright-Instrumental. Diese jazzige Art Klavier zu spielen charakterisierte sein Spiel eigentlich von Beginn an. Wie bereits bekannt fabrizierte Richard Wright sein zweites Solo-Album teilweise aus übrig gebliebenen Outtakes der "The Division Bell" Sessions und deshalb erinnert "The lost art of conversation" auch sehr stark an "Interlude" aus seinem 1996er Solo-Album "Broken China". Auf "The Endless River" ist der Untertitel des Songs "Side 3, part 1", da sich das Album ja bekanntlich in 4 "Suites" einteilt. Wie viele Stücke auf "The Endless River" ist auch dieses bei Weitem zu kurz geraten. Der Track geht nahtlos in "On Noodle Street" (sic!) über, wobei die beiden Stücke perfekt zueinander passen.


The Endless River Back-Cover

Während die Wright-Parts 1993 in den Britannia Row Studios aufgenommen wurden, nahm David Gillmour 2013 und 2014 seine Gitarren- und Percussionparts in den Medina, Astoria und Olympic Studios auf.

Weitere Veröffentlichungen: 
Das Album wurde als 2LP, CD, CD-DVD oder CD-BluRay Deluxe Edition 5.1 Mix, sowie zum Download angeboten
2019 Pink Floyd - The Later Years 1987-2019 5.1 Mix; Ian Eames film

Mittwoch, 13. Februar 2019

Keep Talking

AutorenMusik: Gilmour; Wright Text: Gilmour/Samson
Dauer: 6:09
First release: The Division Bell, 30. März 1994
High Hopes / Keep Talking Double-A-Side


Promo-CD 1994
















Keep Talking ist einer der wichtigsten Songs auf dem Waters-losen Album "The Division Bell". Wohl auch aus diesem Grund wurde der Song gemeinsam mit "High Hopes" auf einer Double-A-Side Single veröffentlicht. Die 7" Single Version wurde um 1:10 Minuten gekürzt.
Eine weitere editierte Version des Songs ist auf dem Sampler "Echoes - The Best of Pink Floyd" zu hören.

Das Lied wurde von David Gilmour und Rick Wright geschrieben, der Text hingegen von Gilmour gemeinsam mit seiner Gattin Polly Samson.
Der Aufbau des Songs mit seinem schleppenden Rhythmus und dem zentralen schnellerem Rock-Teil mit Gitarrensolo erinnert an "Yet another movie" aus "A Momentary Lapse of Reason". Der Gesang, der zwischen Backgroundsängerinnen und Vocals hin- und her switcht, hingegen erinnert an "Wearing the inside out" von The Division Bell.
Gilmour verwendet hier erstmals seit "Animals" die Talk-Box. Neben den drei Haupt-Floyds sind bei der Aufnahme noch Tim Renwick, Guy Pratt, Jon Carin und Bob Ezrin vertreten.


The Division Bell Alternate Cover

Der Geniestreich des Songs ist hingegen die Stimme von Stephen Hawkins, welche aus einem TV-Spot in das Lied gesampelt wurde. Stephen Hawkins spricht mit seiner Computer-Stimme davon wie wichtig Kommunikation zwischen den Menschen ist. Das Thema des Albums The Division Bell ist Kommunikation, der Song heisst schliesslich "Keep talking".

Die Live-Aufnahme vom 17. August 1994 in Hannover landete hingegen auf dem Live-Album PULSE von 1995, sowie auf einer Live-CD-Single-Auskoppelung desselben Live-Albums.
Die Aufnahme der PULSE-DVD hingegen stammt vom 20. Oktober 1994 in London ist beinahe 2 MInuten länger als die Studioversion. Das liegt am verlängerten Outtro mit Talk-Box und Backgroundsängerinnen.

Auf der 1994er Tour war der Song fix in der Setlist. Seither wurde er nicht mehr gespielt.


Stephen Hawkins
2014 wurde die Idee für das letzte Album "The Endless River" nochmal verwendet. Im Instrumental "Talkin' Hawkin'" wurden weitere Sampler aus demselben TV-Spot nochmal verwendet, sozusagen quasi als Hommage an "Keep Talking".


Weitere Veröffentlichungen: 
1995 Pink Floyd - High Hopes (radio edit) / Keep Talking (4:55) / One of these days (live) CD-single; 12", 7".
1995 Pink Floyd - PULSE CD & LP: live 17. August 1994, Hannover (6:53)
1995 Pink Floyd - Wish you were here / Coming Back to Life / Keep Talking, CD-single
2001 Pink Floyd - Echoes The Best of... 2CD: edited version 2001 (5:58)
2005 Pink Floyd - PULSE DVD: live 20. Oktober 1994, London; 5.1 Mix (7:34)
2007 Pink Floyd - Oh By The Way CD Box: Mini vinyl replica; remastered 2007
2011 Pink Floyd - Discovery CD Box: new packaging; remastered 2011
2014 Pink Floyd - TDB20 Box: 2LP; 2011-remastered CD-Version; BluRay 5.1 mix 2014 & HD Stereo mix 2014; 7" (album version); 12" Maxi (radio-edit vrs.)
2019 Pink Floyd - The Later Years 1987-2019 PULSE remixed 2019 & 5.1 Mix; TDB 5.1 Mix

Freitag, 14. Dezember 2018

It's what we do

Autor: Gilmour, Wright
Dauer: 6:21
First releaseThe Endless River, 07. November 2014


Das Hommage-Album von Pink Floyd "The Endless River", welches 2014 erschien und auf den Aufnahmesessions für das "The Division Bell" Album basierte, wurde in 4 "Sides" oder "Movements" eingeteilt. 
"It's what we do" stammt von der ersten Seite des Albums und wurde von David Gilmour und Richard Wright geschrieben. Wie der Grossteils des Albums ist das Stück instrumental.
Eigentlich handelt es sich um "Shine on you crazy diamond 2.0". Rhythmus, Melodien und Keyboardsounds sind unverkennbar an das Meisterwerk von 1975 angelehnt.
Zu Beginn typische Rick Wright-Keyboards, dann ein unverkennbarer Nick Mason-Rhythmus Ab der Mitte des Songs verwendet Gilmour dann andere Gitarrensounds, nämlich jene, die er in letzten Jahren entwickelte und z.B. auf seinem 2006er Solo-Album "On  an Island" (siehe "The Blue") verwendete. 
Bei der Aufnahme spielten nur Gilmour (Gitarren und Bass), Wright (Keyboards, Synthesizers, Strings) und Mason (Drums) ohne Zusatzaufmusikern.


Die Aufnahmen stammen aus zwei Aufnahmesessions von 1993 (Britannia Row und Medina Studios) und weiteren zwei aus den Jahren 2013-2014 (Astoria und Olympic-Studios). Diese Aufnahmen wurden von den Produzenten Gilmour, Manzanera, Youth und Jackson gekonnt verwoben.
Soundschnipsel des Songs wurden auch in den Teasern verwendet, die vor Veröffentlichung des Albums online gestellt wurden.




Weitere Veröffentlichungen: 
Das Album wurde als 2LP, CD, CD-DVD oder CD-BluRay Deluxe Edition, sowie zum Download angeboten

2019 Pink Floyd - The Later Years 1987-2019 5.1 Mix; Ian Eames film