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Samstag, 12. Februar 2022

The Nile Song

AutorWaters
Dauer: 3:22
First releaseMore, 13. Juni 1969

Japanische Single-Edition

The Nile Song vom Sound-Track Album "More" ist wohl einer der härtesten Tracks, die Pink Floyd jemals aufgenommen haben. Lediglich einige Gitarrenriffs von "The Wall" könnten hier mithalten. The Nile Song wurde von vielen Musik-Journalisten oft als "Proto-Metal" Track betitelt, der seiner Zeit weit voraus war. Im Vergleich mit Bands wie z.B. "Blue Cheer" (Summertime Blues), handelt es sich beim Pink Floyd Song allerdings um einen Ausnahmetrack. Der Song wurde eben auch nie von Pink Floyd live vorgetragen. Auch auf keinem der Solo-Gigs eines Floyd-Members wurde der Song in die Set-List aufgenommen, bis Nick Mason's Saucerful of Secrets 2018 den Song live vortrugen.

Französische Edition

Der Track "Ibiza Bar" desselben Albums ist eigentlich eine Variante derselben Melodie, scheint leicht anspruchsvoller in den Arrangements und wird kurioserweise der gesamten Band als Autoren zugeschrieben. Bei The Nile Song hingegen scheint Roger Waters als alleiniger Autor auf. "The Nile Song / Ibiza Bar" wurden auch als einzige Lieder des Albums auf 45"Single veröffentlicht. Das passierte in Frankreich, wo der Film "More" von Regisseur Barbet Schroeder und somit auch der Soundtrack einen diskreten Erfolg hatten. Aber auch in Japan, wo Pink Floyd 1971 ihre erste Tour absolvierten, erschien die Single.

Alternatives Cover

Textlich geht es in dem Song wohl um die kranke Beziehung der beiden Hauptdarsteller des Films "More". Es geht um einen deutschen Studenten (Stefan), der von einem französischen Mädchen (Estelle) überredet wird mit ihr nach Ibiza zu fahren und sich dort den Drogen hinzugeben.

Weitere Veröffentlichungen:
1969 Pink Floyd - "The Nile Song / Ibiza Bar" 45".
1969 Barbet Schroeder's More (Luxembourg, France; 111 Minuten): film version 
(ab 2003 released auf verschiedenen DVD Editionen)
1995 Pink Floyd - More CD: remastered & repackaged 1995 (3:26)
2007 Pink Floyd - Oh By The Way CD Box: Mini vinyl replica; remastered 2007
2011 Pink Floyd - Discovery CD Box: new packaging; remastered 2011

2016 Pink Floyd More LP Vinyl remaster 2016.

2018 Nick Mason's Saucerful of Secrets - Live at the Roundhouse: LP/DVD/CD 2020 (3:37)

Sonntag, 26. Dezember 2021

Nick's Boogie

AutorWaters, Wright, Gilmour, Mason
Dauer: 11:50
First releaseTonite let's all make love in London... plus Mini-CD, 1990 

mini-cd Edition 1990

Nick Mason war der erste der 4 Floyd's, der 1991 ein Stück nach ihm benannt bekam. Es folgten 2016 Roger's Boogie (von 1968 in The Early Years Germination) und 2019 David's Blues und Rick's Theme (von 1993 in The Later Years).

VHS-Edition
Aufgenommen wurde Nick's Boogie aber bereits 1967 in einer sehr frühen Pink Floyd Session mit Gründer Syd Barrett für den Film "Tonite let's all make love in London" von Peter Whitehead. Im Film selbst (und im Original-Soundtrack) bekam man aber nur 3 Ausschnitte von "Interstellar Overdrive" zu hören. 

1991 erschien plötzlich aus dem Nichts die Mini-CD "Tonte let's all make love in London...Plus", welche den kompletten Track von Interstellar Overdrive, sowie das bis dato unveröffentlichte "Nick's Boogie" enthielt. Aus irgendeinem Grund, der wahrscheinlich mit Filmrechten zu tun hat, erschien das Ganze allerdings auf einem eher unbekannten Label namens "See For Miles Records" (SEACD4), die sich wohl die Rechte dazu ergattert hatten. Pink Floyd hatten mit der Veröffentlichung nichts zu tun.

Kscope Edition
1994 erschien dann "The Pink Floyd London 66-67" auf VHS, immer von "See For Miles Records", mit einer Collage spektakulärer Studioaufnahmen der Pink Floyd mit Syd Barrett und Live-Auftritten vom UFO Club und vom 14 Hour Technicolor Dream Extravaganza" Festival. Beide Tracks waren auch hier in voller Länge zu hören. Der Untertitel der VHS war "a proportional trailer for "Tonite let's all make love in London".

2005 erschien dann endlich die DVD namens "Pink Floyd London 1966/1967", diesmal auf dem Label KScope, das keinem Geringerem als Steven Wilson gehört. Inhaltlich änderte sich nichts. Diese Version ist inzwischen als DVD, CD, DVD&CDBook, 10"white vinyl und picture disc veröffentlicht worden. 

2016 veröffentlichten Pink Floyd erstmals auf ihrem eigenen Label eine Video-Version von Nick's Boogie, die aber nur 6:36 Minuten lang ist, allerdings neu geschnittenes HD-Filmmaterial bietet. Sie findet sich in der "The Early Years 1965-1967 Cambridge St/ation" Box.

Nick's Boogie basiert auf einem Drum-Roll von Nick Mason, der einige Ähnlichkeiten mit dem Mittelteil von A Saucerful of Secrets hat. Den Rest machen psychedelische Gitarren-Phrasen und Keyboardsounds. Eine typische psychedelische Studio-Jam der frühen Pink Floyd. Derselbe Drumroll wurde für "A Saucerful of Secrets" wiederverwendet.


Weitere Veröffentlichungen:

1994 Pink Floyd - London 66-67 VHS
2005 Pink Floyd - London 1966/1967 DVD, CD, Vinyl
2016 Pink Floyd - The Early Years Cambridge St/ation 1965-1967; video-montage (6:36)

Freitag, 12. März 2021

Moonhead

AutorWaters, Wright, Gilmour, Mason
Dauer: 7:16
First releaseThe Early Years: 1967-1972 Continu/ation,  2016

Die Aufnahme von "Moonhead" entstammt einer Live-Jam für BBC, mit welcher Pink Floyd 20/07/1969 die Sendung "Moonlanding Special" oder "What if it was just Green cheese?" aufnahmen.


Die Session ist typisch für ihre frühen psychedelischen Jams (Nick's Boogie; Quicksilver; A Saucerful of Secrets). Das Drum & Bass Spiel haben diesen typischen jazzigen Vibe, der wahrscheinlich durch Nick Mason's Spiel geprägt ist. Die Aufnahme ist jedoch von den Dialogen der Astronauten unterbrochen. Es scheint keine Mastertapes zu geben. Die Aufnahme stammt wohl von der Übertragung. Pink Floyd spielten live zu den direkt übertragenen Bildern vom Mond.

Nick Mason in Action

In den Besitz dieser Aufnahme gelangten nur jene glücklichen Besitzer des "The Early Years 1965-1972-Boxsets", da diese das Exklusiv-Volumen "1967-1972 Continu/ation" enthielt, welches einzeln nicht zu bekommen war/ist.

Es gibt keine weiteren offiziellen Veröffentlichungen.


Freitag, 21. Juni 2019

Let there be more light

Autor: Waters
Dauer: 5:29
First release: A Saucerful of Secrets, 29. Juni 1968


7" Single Tower Records 1968

Let there be more light war der erste Song auf "A Saucerful of Secrets" dem 2. Album von Pink Floyd. Es war auch das erste Album mit David Gilmour, der gemeinsam mit Rick Wright den Gesang des Liedes übernahm, welches aus Roger Waters Feder stammte.
Der Text beschäftigt sich mit Waters' Vorliebe für Science Fiction Comics (auf dem Cover des Albums kann man sogar "Dr. Strange" erkennen) und spielt mit dem "Space-Rock" Image der Band. 
Zahlreiche Verweise wie:
"Carter's father saw him there...": John Carter ist Hauptfigur in "Barsoom", ein amerikanischer Soldat, der auf den Mars versetzt wird und sich dort in die Prinzessin des "Roten Volkes" verliebt.
"... and knew the Rull revealed to him...": "The Rull" ist eine wurmähnliche Lebensform aus den Comics "The Rull Cycle" von A. E. van Vogt.
"... the living soul of Hereward The Wake":  war ein Widerstandskämpfer gegen die Normannen im 11. Jahrhundert.

Der Titel "Let there be more light" bezieht sich (laut einigen Autoren) auf die Hoffnung, dass eine Invasion von Ausserirdischen vielleicht etwas mehr Licht in unsere Gesellschaft bringen könnte. 

"Then at last the mighty ship, descending on a point of flame, made contact with the human race ad Mildenhall."
Auf für einen Verweis an "Lucy in the sky" ist Platz!


Die Band in Live-Action Surprise Partie 1968

Musikalisch gesehen beginnt Let there be more light mit einem schnellen Bassriff, dem bald Becken und Keyboards einstimmen. Das Ganze erinnert stark an die Soundtracks der amerikanischen Serien der 60er Jahre und ein bisschen an Lucifer Sam.
Nach ca. 1,5 Minuten halbiert sich der Rhythmus auf einmal und ein verträumt-psychedelischer Gesang, den sich Gilmour und Wright teilen beginnt. Der Chorus hingegen wird nur von Gilmour gesungen, da seine etwas raue Stimme wohl besser zum rockigen Refrain passt.
Im dritten Teil des Songs darf Gilmour das erste Mal zeigen, was er mit seiner E-Gitarre so drauf hat und legt ein Solo hin, das bereits die Richtung für seine späteren Meisterwerke vorgibt.

Das Lied wurde 1968 fix im Live-Set gespielt, was zahlreiche Live-Aufnahmen vom französischen Fernsehen belegen. Dabei variiert die Länge des Songs sehr stark. Besonders die Aufnahme von "Surprise Partie" zeigt einen David Gilmour, der bereits dazu tendiert seine Soli live etwas länger auszubreiten. Sämtliche Mitschnitte finden sich seit 2016 in der "The Early Years 1965-1972 Box".

2018 haben Nick Mason's Saucerful of Secrets das Lied nach 50 Jahren erstmals wieder auf die Bühne gebracht!


Weitere Veröffentlichungen: 
1974 Pink Floyd - A Nice Pair 2LP: re-edition des Studio-Albums (mit TPATGD)
1992 Pink Floyd - Shine On CD Box: remastered 1992 
1992 Pink Floyd - A Saucerful of Secrets CD: remastered & repackaged 1992
2007 Pink Floyd - Oh By The Way CD Box: Mini vinyl replica; remastered 2007
2011 Pink Floyd - Discovery CD Box: new packaging; remastered 2011
2016 Pink Floyd - The Early Years 1965-1972:

BBC Radio Session 25 Juni 1968 The Early Years 1968 Germin/ation CD
2016
4:32
live „Bouton Rouge“, Paris, 20. Februar 1968 The Early Years 1968 Germin/ation DVD/BR
2016

playback „Samedi et compagnie“, Paris, 06.09.1968 The Early Years 1968 Germin/ation DVD/BR
2016

promo video „A l’affiche do monde…“, London, 1968 The Early Years 1968 Germin/ation DVD/BR
2016
1:53
live „Tous en scene“, Paris 31. Oktober 1968 The Early Years 1968 Germin/ation DVD/BR
2016

live „Surprise Partie“, Paris, 01. November 1968 The Early Years 1968 Germin/ation DVD/BR
2016
6:35

2018 Pink Floyd - A Saucerful of secrets remastered 2018 LP
2019 Pink Floyd - A Saucerful of secrets Mono Edition; remastered 2018 LP
2020 Nick Mason's Saucerful of Secrets - Live at the Roundhouse 2CD;Bluray; Vinyl (3:37)

Sonntag, 21. April 2019

Late night

Autor: Barrett
Dauer: 3:11
First releaseSyd Barrett - The Madcap Laughs, 3. Januar 1970






"Inside me I feel alone and unreal."



Der Satz bringt es wohl auf den Punkt. Syd Barrett nahm "The Madcap Laughs" auf, als er sich mental langsam verlor, dies wirkte sich natürlich auch auf die Texte des Künstlers aus. Auch "Vegetable Man" (aus den Pink Floyd Sessions für "A Saucerful of Secrets"), das in etwa zur gleichen Zeit entstand hat ähnlich verstörende Textstellen. Genau genommen nahm man im Mai 1968 Studiozeit und wusste Teils noch nicht ob das Material dann für Pink Floyd verwendet wurde, oder nicht. Das lag auch am mentalen Zustand von Syd Barrett.

Peter Jenner:" We didn't know what would happen, we didn't know where we were going. We didn't know whether he was going to work on Pink Floyd material, or whether he was going to do "Syd Barrett" stuff. Certainly I think initially the intention was to continue working on Pink Floyd material, and maybe getting songs out and things".

Am 6. Mai wurden somit 6 Takes des Songs aufgenommen. Eine weitere Aufnahme-Session des Songs wurde am 21. Mai gemacht. An jenem Tag hatte Syd angeblich seine Gitarre nicht dabei.
Peter Jenner:" He'd forgotten his guitar... or it was lost or he'd sold it, God knows..."


LP-Gatefold InnerCover

Der Track wurde von Malcolm Jones produziert. Die Produktion wartet mit einer verzerrten psychedelischen Slidegitarre und einer Rhythmusgitarre auf. Syd's Gesang wirkt hingegen etwas emotionslos. Es werden 3 Session-Musiker als Begleitung angegeben, werden aber namentlich nicht erwähnt.

Obwohl der Text im Ganzen wohl von einer enttäuschten und verlorenen Liebe handelt, als Syd eines morgens aufwacht und seine Geliebte verschwunden ist, ist er dennoch zutiefst verstörend. Der Text ist romantisch und doch auf Syds Art naiv gehalten.


Das auf der "Opel" Remaster (sowie in der Box "Crazy Diamond") 1993 veröffentlichte "take 2" ist eine Intrumentalversion des Songs. 
2001 wurde das Lied auf der Compilation "Wouldn't you miss me?" veröffentlicht.


Weitere Veröffentlichungen: 
1974 Syd Barrett LP (incl. The Madcap Laugs und Barrett)
1992 The Madcap Laughs - Mick Rock Photo Session Box CD.
1993 Crazy Diamond - CD Box. The Madcap Laughs remastered&repackaged 1993
1993 Crazy Diamond - CD Box. Opel remastered & repackaged 1993. take 2 (3:19)
2001 Wouldn't you miss me? The Best of Syd Barrett CD. remastered 2001. (3:14)
2010 The Madcap Laughs. CD remastered 2010
2014 The Madcap Laughs. LP remasterered 2014

Samstag, 23. Februar 2019

The Labyrinths of Auximenes

AutorenWaters, Wright, Gilmour, Mason
Dauer: 3:20
First release: The Early Years; 1969 Dramatis/ation, 11. November 2016 

Weiterer Track aus dem Live-Konzept-Konzert "The Man & The Journey", diesmal aber aus der zweiten Hälfte "The Journey".
Auch dieser Track wurde erstmals 2016 im Rahmen der "The Early Years Box" im Volumen 1969 Dramatis/ation veröffentlicht, auch wenn das komplette Konzert bereits seit Jahrzehnten auf diversen Bootlegs erhältlich war. Die Qualität ist deshalb so gut, da es sich um eine Aufzeichnung für eine Radiosendung handelte.

Live-Auftritt "The Man and the Journey" Booklet Dramatis/ation
"The Labyrinths of Auximenes" ist ein experimenteller Instrumentaltrack, der typisch für Pink Floyd in jenen Jahren ist. Gilmour experimentiert mit seinen "Sea-Gull-Effekten", die auch in der Live-Version von "Embryo" verwendet wurden und wohl in "Echoes" zur Perfektion reiften. 
Ebenso erinnern die Keyboard-Sounds an die diversen "Quicksilver", "Oenone" und "Love Scenes" jener Zeit und tragen einen starken Stempel von Richard Wright. Ebenso ist ein typischer Roger Waters Bass-Lauf hörbar, der bereits in "Interstellar Overdrive" verwendet wurde. Der Rhythmus von Nick Mason erinnert wiederum an den Mittelteil von "A Saucerful of Secrets". Somit handelt es sich bei diesem Track um eine Live-Improvisation, die Elemente enthält, welche später auf verschiedenen Alben und Tracks verwendet wurden.


Wer oder was "Auximenes" ist, bleibt uns wohl verborgen, denn eine Google-Suche ergibt lediglich Verweise auf Pink Floyd's hier erwähnte Konzertreihe! Allerdings gibt es mehrere Bootlegs zu diesen Konzerten, die sich "The Massed Gadgets of Auximenes" nennen.
Lediglich "Anaximenes" ist in der griechischen Philosophie ein Begriff. Er war Philosoph und Astronom. 1935 wurde von der IAU der Mondkrater Anaximenes nach ihm benannt. Der Asteroid (6051) Anaximenes trägt ebenfalls seinen Namen.

Auch in der Early Years Box beigelegten DVD/Bluray mit den "Rehearsals" des Konzertes sind einige Elemente (besonders der Basslauf) des Tracks zu hören, auch wenn dieser nicht extra angegeben wurde.



Mittwoch, 2. Januar 2019

Jugband Blues

Autor: Barrett
Dauer: 3:00
First release: A Saucerful of Secrets, 29. Juni 1968


Der Schwanengesang von Syd Barrett. Der einzige und letzte Track aus Barrett's Feder auf dem 2. Pink Floyd Album "A Saucerful of Secrets". Der letzte Track, den Barrett für Pink Floyd schreibt. Das Ende der psychedelischen Ära. 
Ausschnitt aus dem Promo Video zum Song

Nick Mason äusserte sich 2001 - im Rahmen der Veröffentlichung des Best Of-Albums "Echoes" - zu dem Track: "The general feeling was that the song was a very strong "Goodbye" to/from Syd. Jugband Blues is beautiful and dramatic track. Very moving."

It’s awfully considerate of you to think of me here
And I’m most obliged to you for making it clear that I’m not here


Textlich ist der Song wohl tiefgründiger als man auf den ersten Blick erkennen kann. Abgesehen von den obigen Zeilen, finden sich Seitenhiebe auf die Bandkollegen: 
" And I'm wondering who could be writing this song"
" And I don't care if I'm nervous with you"
"And I don't care if nothing is mine"

Syd Barrett im Promo-Clip
Aber auch Bezug auf einen 2. und 3. Auftritt in Top of the Pops von "See Emily Play", den er partout nicht machen wollte, "weil ja auch John Lennon sich nicht wiederholen würde." und bei dessen Gelegenheit er in komplett rotem Samtkostüm auftrat.
"And I´m grateful that you threw away my old shoes"
"And brought me here instead dressed in red."

Es finden sich auch weitere Verweise auf die Fab Four und zwar in der Zeile:
"And the sea isn't green

In "Yellow Submarine" hiess es ja hoffnungsvoll "Till we found a sea of green", Barrett will uns wohl darauf vorbereiten, dass es keinen grünen See als Ziel und somit kein Happy-End gibt.

Musikalisch wirkt der Song zwar sehr einfach strukturiert, weist aber dann doch einige schwierigere Rhythmuswechsel auf. Zudem kam Barrett auf die glorreiche Idee in der Mitte des Songs die "Salvation Army" auftreten zu lassen. Eine Idee, die zu Beginn von den anderen Bandmitgliedern belächelt wurde, sich dann aber bewahrheitete, als Syd Barrett tatsächlich mit der "The Salvation Army International Staff Band" aufkreuzte. Diese 6-köpfige Bläserband wurde dann beauftragt einfach "irgendwas" zu spielen, diese Aufnahme landete dann letztendlich auf der Veröffentlichung!! 
Auch das psychedelische "la-la-la-la", das zwischen den beiden Stereo-Kanälen hin- und her schaukelt war eine Idee von Barrett.
Aufgenommen wurde der Track noch zwischen 9. - 12. Oktober 1967 in den De Lane Lea Studios in London, also noch während der Hochphase der Band im Swinging London.

Der Track wurde auch am 20.12.1967 in der BBC Top Gear Show live aufgeführt. Bei der Live-Aufnahme wurde das "Orchester" von Barrett ersetzt, der das Kazoo (siehe "Corporal Clegg") spielt. Diese bleibt bis heute die einzige Live-Aufnahme des Songs.
Echoes 2001
Creation 2010 

Ausserdem gibt es ein Video-Promo in Farbe (!), der November oder Dezember 1967 für das Central Office of Information aufgenommen wurde und in der Sendung "London Line" gezeigt wurde. In diesem Video singen Pink Floyd in playback zum Track. 
Wir sehen in diesem Video Richard Wright an der Trompete und Roger Waters an der Tuba, die zu den Aufnahmen der "Salvation Army" mimen.

2010 wurde ein Remix des Songs aufgenommen, wahrscheinlich für die Compilation "An Introduction to Syd Barrett", aber der Song wurde dann nicht in den Sampler integriert.
Erst 2016 wurde der Song im Rahmen der  "The Early Years" Kampagne veröffentlicht.



Weitere Veröffentlichungen: 
1974 Pink Floyd - A Nice Pair 2LP: re-edition des Studio-Albums (mit TPATGD)
1992 Pink Floyd - Shine On CD Box: remastered 1992 
1992 Pink Floyd - A Saucerful of Secrets CD: remastered & repackaged 1992

2001 Pink Floyd - Echoes The Best of... 2CD: remastered 2001
2007 Pink Floyd - Oh By The Way CD Box: Mini vinyl replica (ASOS); remastered 2007
2011 Pink Floyd - Discovery CD Box: new packaging (ASOS); remastered 2011
2016 Pink Floyd - The Early Years 1965-1972 Box; 1967 Cambridge St/ation CD: remix 2010 (3:02)
2016 Pink Floyd - The Early Years 1965-1972 Box; 1967 Cambridge St/ation DVD: Promo Video London Line 1967 (2:58) 
2016 Pink Floyd - The Early Years 1967-1972; 1969 Cre/ation CD: remix 2010 
2016 Pink Floyd - The Early Years 1965-1972 Box; Continu/ation CD: BBC Session 20/12/1967 (3:50)