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Freitag, 13. Januar 2023

On Noodle Street

Autor: Gilmour, Wright
Dauer:  1:42 
First release: The Endless River, 07. November 2014

The Later Years Cover-Art

Bei "On Noodle Street" handelt es sich nicht um einen asiatischen Food-Market, sondern um den (schrecklichen) Titel eines Instrumentals des "posthumen" Pink Floyd Abschluss-Albums "The Endless River". Das Album setzte sich ja bekanntlich aus Studio-Aufnahmen von 1993 zusammen, welche damals für "The Division Bell" aufgenommen wurden.

Streng genommen kommt der Titel wahrscheinlich daher, dass die Band (Gilmour, Wright und Mason, gemeinsam mit Guy Pratt und Jon Carin) bei einer Jamsession "herumgenudelt" hat und diese leicht funkigen 1:42 Minuten für das Album zusammengeschnitten hat. Besonders im Vordergrund sind Rick Wrights Fender Rhodes und Guy Pratt's Bass. Die Musik ist eher untypisch für Pink Floyd.

Alternativer Titel ist "Side 3; Part 2", da das Album eigentlich in 4 Suites (1 pro Seite) eingeteilt ist. 


Weitere Veröffentlichungen: 

Das Album wurde als 2LP, CD, CD-DVD oder CD-BluRay Deluxe Edition, sowie zum Download angeboten
2019 Pink Floyd - The Later Years 1987-2019 Ian Eames The Endless River Film 5.1 Mix.

Freitag, 21. Januar 2022

Night of a thousand furry toys

Autoren: Musik: Wright; Text: Moore
Dauer: 4:22
First release: Rick Wright - Broken China, 26. November 1996

Maxi-Single "Runaway/Night of a thousand furry toys"


"Night of a thousand furry toys" ist Richard Wrights einzige Single-Auskoppelung aus seinem 1996er Album "Broken China". Seinem 3. und letzten Solo-Output. Broken China ist ein Konzeptalbum in welchem es um Depressionen geht. 

Night of a thousand furry toys ist der erste Song des Albums (vom Album-Intro "Breaking Water") mal abgesehen und einer der wenigen, der sich wohl für eine Single geeignet hat. Für mich persönlich ist es einer der besten Songs von Richard Wright's Karriere. Nicht nur musikalisch ist der Song durchaus ansprechend, sondern auch textlich bleibt das Lied in Zynismus und Dystopie einem Roger Waters nichts schuldig! Der Text handelt davon, dass man von Geburt an in unserem Leben keine Freiheit hat und wie eine Marionette behandelt wird.

promotional 4-track sampler




"welcome to the world of random noise, where you simply haven't got a 
choice / When they push your levers and pull your strings"




Diese Einstellung ist natürlich auch die perfekte Voraussetzung um eine Depression zu entwickeln und somit spielt der Song im Erzählstrang des Konzepts auch eine wichtige Rolle. "Wearing the inside out" aus Pink Floyd's "The Division Bell" würde übrigens musikalisch und textlich sehr gut in Wrights Album passen.

Wright, der bekanntlich etwas enttäuscht war, dass einige seiner musikalischen Ideen nicht für "The Division Bell" berücksichtigt wurden, verwendete einige der Sounds und Melodien für sein Solo-Album. Deshalb gibt es einige Parallelen zwischen "Broken China", "Division Bell" und "The Endless River".

Musikalisch ist das Lied eine interessante Nummer, die mit typischen Manu Katche Perkussionen (man vergleiche Peter Gabriels Alben) eine Mid-Tempo Funknummer ist. Der Rhythmus ist auch eher untypisch für Wright'sche Verhältnisse. Anthony Moore ist abgesehen vom Text auch für die Arrangements zuständig. Ausserdem hört man ihn über das "Telefon" im Song eine Strophe singen. Für das tolle Gitarrensolo ist Tim Renwick verantwortlich, während Dominic Miller die Akustik-Gitarre spielt. 

Für den Song gab es sogar ein offizielles Video!! Storm Thorgherson war der Regisseur des Videos. Das Video zeigte die Geburt aus der Sicht des Neugeborenen und war sehr originell. Zu sehen waren Wright, Renwick und Moore. Aus irgendeinem Grund ist das Video auf YouTube nicht mehr auffindbar. Ebenso gab es einen Remix des Songs von William Orbit.

VHS "Night of 1000 furry toys" Video

Weitere Veröffentlichungen: 

1997 Erstveröffentlichung desselben Albums in den USA am 25.03.1997
Mehrere Remix-Singles und Promo-Editionen, deren Veröffentlichungsdaten mir nicht bekannt sind.

Sonntag, 2. Januar 2022

Night Light

Autor: Gilmour, Wright
Dauer: 1:42
First release: The Endless River, 07. November 2014


Night Light ist wahrscheinlich einer jener Tracks, der dafür verantwortlich ist, dass The Endless River von manchen als "Ambient-Esoterik" Album abgetan wird.

Tatsächlich handelt es sich aber um ein sehr sphärisches Instrumental, das typische Wright'sche Soundteppiche mit einer schon eher innovativen Gitarrentechnik von David Gilmour verbindet. Dieser kratzige, mit Echo versehene E-Bow-Sound, der auf diesem Album auch an anderen Stellen zu hören ist, war für Gilmour 2014 eine Neuheit.

Night Light ist sehr kurz und fungiert eher nur als "Zwischentrack" auf Side 3; Track 3, wie der Titel auch genannt wird, fügt sich aber sehr gut zwischen den anderen "outtakes" ein.


Da es sich bei The Endless River ja um ein Studio-Magie-Schnipsel-Werk aus Studio-Aufnahmen für "The Division Bell" handelt, bei dem auch nicht immer klar ist, welche Parts nun tatsächlich von 1993 stammen und welche 2013-14 over-dubbed worden sind, existieren auch keine Live-Versionen dieses oder anderer Songs des Albums.

Eine Filmversion von Ian Eames des Albums The Endless River wurde 2014 im Rahmen der "The Later Years 1987-2019" veröffentlicht.


Weitere Veröffentlichungen: 
Das Album wurde als 2LP, CD, CD-DVD oder CD-BluRay Deluxe Edition, sowie zum Download angeboten

2019 Pink Floyd - The Later Years 1987-2019 5.1 Mix; Ian Eames film

Samstag, 11. Dezember 2021

Nervana

Autor: Gilmour
Dauer: (video/audio) 5:31
First release: The Endless River Deluxe Edition, 07. November 2014

The Endless River Deluxe Edition 2014


Nervana ist für Pink Floyd ein sehr untypischer Track. Aus diesem Grund wurde die Studio-Jam-Session von 1993 auch nicht in das Album "The Endless River" inkludiert. Stilistisch hätte der Track einfach nicht reingepasst. Es handelt sich um eine sehr raue Gitarren-Rock-Nummer, die wohl mit der um 1993 kursierenden Grunge-Rock-Welle liebäugelte (Nirvana, Pearl Jam, etc.)

Andererseits wollten David Gilmour und Co. allerdings auch nicht darauf verzichten den Song dem Publikum zugänglich zu machen. 
So endete Der Song, dessen Namen nicht nur zufällig an "Nirvana" erinnert, auf der Deluxe-Edition des 2014er Pink Floyd Albums. Dort war der Track vorerst nur auf DVD bzw. BluRay als Video der Studio-Session oder als Audiotrack, wobei der Audiomix der beiden in etwa identisch ist.

Foto der Aufnahmesession 1993

2019 wurde im Rahmen der "The Later Years 1987-2019"Box entschieden den Song gemeinsam mit anderen 4 Studio-Outtakes auf eine CD zu packen. Zusätzlich liegt Nervana auch als 5.1 Mix auf BluRay der Box bei. Fälschlicherweise ist "outtake 1994" angegeben. In Wahrheit wurde der Track 1993 aufgenommen. 

Bei den beiden Versionen von Endless River und Later Years handelt es sich anscheinend um unterschiedliche Aufnahmen. Schade, dass der Track nur instrumental ist.

Grunge Floyd erinnert irgendwie an The Nile Song. 

Weitere Veröffentlichungen: 
2019 Pink Floyd - The Later Years Box 1987-2019 includes 5.1 mix (4:56)

Sonntag, 2. August 2020

Metallic Spheres

Autor: Gilmour, Paterson, Youth
Dauer: 
First release: The Orb feat. David Gilmour - Metallic Spheres, 08. Oktober 2010



Vor 10 Jahren überraschte David Gilmour mit einer Zusammenarbeit mit The Orb. Diese Ambient-House-Combo, bestehend aus Alex Paterson und Youth, waren schon länger mit Gilmour befreundet. Die Idee für diese Zusammenarbeit entstand bei der Aufnahme der Single "Chicago", eines Graham Nash-Songs, den Gilmour und The Orb zusammen mit Chrissie Hynde und Bob Geldof aufgenommen haben. Der Song war eine Benefiz-Aufnahme für Gary McKinnon, einem Whistleblower.

Auf jeden Fall haben die drei in Folge das Album "Metallic Spheres" aufgenommen. Offiziell wird "Metallic Spheres" von "The Orb feat. David Gilmour" vorgetragen und ist Teil der offiziellen David Gilmour-Discografie.


Metallic Spheres ist hierbei der Titel- und Eröffnungstrack eines instrumentalen Albums, das vorwiegend im Ambient-Stil gehalten ist. Persönlich finde ich das Album etwas langatmig und auch Gilmours Slide-Riffs sind auf diesem Album auch nicht übermässig eindrucksvoll.

Fakt ist, dass diese Zusammenarbeit den Grundstein zum Album "The Endless River" von Pink Floyd gelegt hat, das von den beiden mitproduziert wurde.



Das Album erschien in verschiedenen Varianten auf Vinyl, CD und digital.


Freitag, 3. Januar 2020

Mad Yannis Dance

Autor: Wright
Dauer: 3:19
First release: Wet Dream, 15. September 1978



Das Instrumental "Mad Yannis Dance" aus dem Rick Wright Debut-Album Wet Dream hätte problemlos auf die Hommage "The Endless River" gepasst. Obwohl bereits 1978 geschrieben und aufgenommen, ist der Track doch sehr ambient-lastig. Typische Rick Wright-Synths erinnern uns an Shine on you crazy diamond im Hintergrund, während die Hauptmelodie auf dem Piano gespielt wird. Irgendwann gesellt sich ein drittes Tasteninstrument dazu, das wie das Intro von Sheep (Animals) klingt. Stellenweise fühlt man sich auch an "Absolutely Curtains" von Obscured by Clouds erinnert. Der Song hat kaum Percussionen, plätschert eigentlich recht unspektakulär dahin. 

Der einzige Höhepunkt ist ein Solo von Mel Collins am Saxophon. Da der Track ganz klar Pink Floyd-Elemente enthält, wird an diesem Beispiel klar, dass Wright's Einfluss auf Pink Floyd's Musik Grundbestandteil war, sein Anteil für sich allein stehend aber auf die Dauer langatmig wirkt.
Im Zusammenspiel mit dem Rest der Band aber war sein Anteil essenziell.

The sum is greater than the parts!

Wer der verrückte Yannis ist, der dazu tanzt, bleibt wohl ein Rätsel. Fakt ist, dass Yannis ein typisch griechischer Name ist und Rick Wright ja zu jener Zeit in Griechenland lebte.

Weitere Veröffentlichungen: 
1993 Richard Wright - Wet Dream: CD (USA)
2008 Richard Wright - Wet Dream: CD (Australia)
023 Richard Wright - Wet Dream 2023 Remix: CD, Bluray, LP 

Sonntag, 27. Oktober 2019

Louder than words

Autoren: Musik: Gilmour; Text: Gilmour/Samson
Dauer: 6:33
First release: The Endless River, 07. November 2014



Cover der Promo Cd-Single 2014
Louder than words ist schuld daran, dass The Endless River kein reines Instrumental-Album geworden ist. Louder than words soll der Abschluss einer Jahrzehnte langen Karriere sein. Die Lyrics von Louder than words wurden von Polly Samson geschrieben und sollen die "Chemie", die Freundschaften und die Kommunikation der einzelnen Teile von Pink Floyd erklären. Pink Floyd funktionieren eben besser wenn sie Musik machen, als wenn sie reden.

"We bitch and we fight, diss each other on sight" klingt dabei zwar irgendwie banal und beisst sich mit dem was man sich einem Pink Floyd Text erwartet, aber der Song ist im Grossen und Ganzen gelungen.

Während Louder than words bewusst mit denselben Glockenklängen beginnt wie High Hopes, erinnert kurioserweise der Gitarrenriff an Roger Waters' Each Small Candle von 2000. Besonders markant das Klavierspiel von Richard Wright.
Natürlich erinnert der Track stark an The Division Bell, aber ist ja schliesslich auch ein Überbleibsel aus genau diesen Sessions.

Der Song ist klassisch aufgebaut und brilliert mit einem typischen David Gilmour Solo, das auch gerne etwas länger hätte dauern können. 
Die letzten Worte des Albums hat Richard Wright: "I like to go into the sea, there is nothing." 

So long.

Louder than words war die einzige Single-Auskoppelung des Albums, wobei der Radio-Edit um beinahe 2 Minuten gekürzt wurde. Das Video basiert auf dieser Version und wurde von Aubrey Powell gedreht. Zu sehen sind Studio-Aufnahmen, des Himmels-Ruderer (vom Cover) und beeindruckende Aufnahmen von einem Schiffsfriedhof bei einem ausgetrockneten See in der Ukraine.


2019 wird nun erstmals der 2014 in Auftrag gegebene Ian Eames Film im Rahmen der "The Later Years Box" veröffentlicht.

Weitere Veröffentlichungen: 
Das Album wurde als 2LP, CD, CD-DVD oder CD-BluRay Deluxe Edition 5.1 Mix, sowie zum Download angeboten
2014 Louder than words; CD-single (4:38) 
2019 Pink Floyd - The Later Years 1987-2019 5.1 Mix; Ian Eames film & official video. Bluray/DVD

Sonntag, 6. Oktober 2019

The lost art of conversation

Autor: Wright
Dauer:  1:44
First release: The Endless River, 07. November 2014


Rick Wright @ Britannia Row Studios 1993

Ein weiterer Outtake der Pink Floyd - Sessions von 1993-94. In diesem Fall handelt es sich um ein typisches Richard Wright-Instrumental. Diese jazzige Art Klavier zu spielen charakterisierte sein Spiel eigentlich von Beginn an. Wie bereits bekannt fabrizierte Richard Wright sein zweites Solo-Album teilweise aus übrig gebliebenen Outtakes der "The Division Bell" Sessions und deshalb erinnert "The lost art of conversation" auch sehr stark an "Interlude" aus seinem 1996er Solo-Album "Broken China". Auf "The Endless River" ist der Untertitel des Songs "Side 3, part 1", da sich das Album ja bekanntlich in 4 "Suites" einteilt. Wie viele Stücke auf "The Endless River" ist auch dieses bei Weitem zu kurz geraten. Der Track geht nahtlos in "On Noodle Street" (sic!) über, wobei die beiden Stücke perfekt zueinander passen.


The Endless River Back-Cover

Während die Wright-Parts 1993 in den Britannia Row Studios aufgenommen wurden, nahm David Gillmour 2013 und 2014 seine Gitarren- und Percussionparts in den Medina, Astoria und Olympic Studios auf.

Weitere Veröffentlichungen: 
Das Album wurde als 2LP, CD, CD-DVD oder CD-BluRay Deluxe Edition 5.1 Mix, sowie zum Download angeboten
2019 Pink Floyd - The Later Years 1987-2019 5.1 Mix; Ian Eames film

Mittwoch, 13. Februar 2019

Keep Talking

Autoren: Musik: Gilmour; Wright Text: Gilmour/Samson
Dauer: 6:09
First release: The Division Bell, 30. März 1994
High Hopes / Keep Talking Double-A-Side


Promo-CD 1994
















Keep Talking ist einer der wichtigsten Songs auf dem Waters-losen Album "The Division Bell". Wohl auch aus diesem Grund wurde der Song gemeinsam mit "High Hopes" auf einer Double-A-Side Single veröffentlicht. Die 7" Single Version wurde um 1:10 Minuten gekürzt.
Eine weitere editierte Version des Songs ist auf dem Sampler "Echoes - The Best of Pink Floyd" zu hören.

Das Lied wurde von David Gilmour und Rick Wright geschrieben, der Text hingegen von Gilmour gemeinsam mit seiner Gattin Polly Samson.
Der Aufbau des Songs mit seinem schleppenden Rhythmus und dem zentralen schnellerem Rock-Teil mit Gitarrensolo erinnert an "Yet another movie" aus "A Momentary Lapse of Reason". Der Gesang, der zwischen Backgroundsängerinnen und Vocals hin- und her switcht, hingegen erinnert an "Wearing the inside out" von The Division Bell.
Gilmour verwendet hier erstmals seit "Animals" die Talk-Box. Neben den drei Haupt-Floyds sind bei der Aufnahme noch Tim Renwick, Guy Pratt, Jon Carin und Bob Ezrin vertreten.


The Division Bell Alternate Cover

Der Geniestreich des Songs ist hingegen die Stimme von Stephen Hawkins, welche aus einem TV-Spot in das Lied gesampelt wurde. Stephen Hawkins spricht mit seiner Computer-Stimme davon wie wichtig Kommunikation zwischen den Menschen ist. Das Thema des Albums The Division Bell ist Kommunikation, der Song heisst schliesslich "Keep talking".

Die Live-Aufnahme vom 17. August 1994 in Hannover landete hingegen auf dem Live-Album PULSE von 1995, sowie auf einer Live-CD-Single-Auskoppelung desselben Live-Albums.
Die Aufnahme der PULSE-DVD hingegen stammt vom 20. Oktober 1994 in London ist beinahe 2 MInuten länger als die Studioversion. Das liegt am verlängerten Outtro mit Talk-Box und Backgroundsängerinnen.

Auf der 1994er Tour war der Song fix in der Setlist. Seither wurde er nicht mehr gespielt.


Stephen Hawkins
2014 wurde die Idee für das letzte Album "The Endless River" nochmal verwendet. Im Instrumental "Talkin' Hawkin'" wurden weitere Sampler aus demselben TV-Spot nochmal verwendet, sozusagen quasi als Hommage an "Keep Talking".


Weitere Veröffentlichungen: 
1995 Pink Floyd - High Hopes (radio edit) / Keep Talking (4:55) / One of these days (live) CD-single; 12", 7".
1995 Pink Floyd - PULSE CD & LP: live 17. August 1994, Hannover (6:53)
1995 Pink Floyd - Wish you were here / Coming Back to Life / Keep Talking, CD-single
2001 Pink Floyd - Echoes The Best of... 2CD: edited version 2001 (5:58)
2005 Pink Floyd - PULSE DVD: live 20. Oktober 1994, London; 5.1 Mix (7:34)
2007 Pink Floyd - Oh By The Way CD Box: Mini vinyl replica; remastered 2007
2011 Pink Floyd - Discovery CD Box: new packaging; remastered 2011
2014 Pink Floyd - TDB20 Box: 2LP; 2011-remastered CD-Version; BluRay 5.1 mix 2014 & HD Stereo mix 2014; 7" (album version); 12" Maxi (radio-edit vrs.)
2019 Pink Floyd - The Later Years 1987-2019 PULSE remixed 2019 & 5.1 Mix; TDB 5.1 Mix

Freitag, 14. Dezember 2018

It's what we do

Autor: Gilmour, Wright
Dauer: 6:21
First release: The Endless River, 07. November 2014


Das Hommage-Album von Pink Floyd "The Endless River", welches 2014 erschien und auf den Aufnahmesessions für das "The Division Bell" Album basierte, wurde in 4 "Sides" oder "Movements" eingeteilt. 
"It's what we do" stammt von der ersten Seite des Albums und wurde von David Gilmour und Richard Wright geschrieben. Wie der Grossteils des Albums ist das Stück instrumental.
Eigentlich handelt es sich um "Shine on you crazy diamond 2.0". Rhythmus, Melodien und Keyboardsounds sind unverkennbar an das Meisterwerk von 1975 angelehnt.
Zu Beginn typische Rick Wright-Keyboards, dann ein unverkennbarer Nick Mason-Rhythmus Ab der Mitte des Songs verwendet Gilmour dann andere Gitarrensounds, nämlich jene, die er in letzten Jahren entwickelte und z.B. auf seinem 2006er Solo-Album "On  an Island" (siehe "The Blue") verwendete. 
Bei der Aufnahme spielten nur Gilmour (Gitarren und Bass), Wright (Keyboards, Synthesizers, Strings) und Mason (Drums) ohne Zusatzaufmusikern.


Die Aufnahmen stammen aus zwei Aufnahmesessions von 1993 (Britannia Row und Medina Studios) und weiteren zwei aus den Jahren 2013-2014 (Astoria und Olympic-Studios). Diese Aufnahmen wurden von den Produzenten Gilmour, Manzanera, Youth und Jackson gekonnt verwoben.
Soundschnipsel des Songs wurden auch in den Teasern verwendet, die vor Veröffentlichung des Albums online gestellt wurden.




Weitere Veröffentlichungen: 
Das Album wurde als 2LP, CD, CD-DVD oder CD-BluRay Deluxe Edition, sowie zum Download angeboten

2019 Pink Floyd - The Later Years 1987-2019 5.1 Mix; Ian Eames film

Sonntag, 22. Juli 2018

Interlude

Autor: Wright
Dauer: 1:17
First release: Rick Wright - Broken China, 26. November 1996


Original Cover "Broken China" 

Interlude, der 8. Track von Rick Wrights zweitem Solo-Album Broken China von 1995, ist in der Tat genau das: ein Zwischenspiel. 
Interlude findet sich zwischen den Tracks "Woman of custom" und "Black Cloud". 
Ein sehr ruhiger jazziger Pianopart, typisch für Rick Wright und wieder mal leider viel zu kurz.


Promo-Foto ca. 1994
Wer "The Endless River", Pink Floyds posthumes Album von 2014, sein Eigen nennt, sollte sich mal den Track "The lost art of conversation" anhören. Klingt verdächtig ähnlich, ist aber ja kein Wunder, hatte Rick Wright doch viele Ideen, die nicht auf "The Division Bell" landeten für sein Solo-Album verwendet.


Weitere Veröffentlichungen: 

1997 Erstveröffentlichung desselben Albums in den USA am 25.03.1997