Mittwoch, 13. Februar 2019

Keep Talking

Autoren: Musik: Gilmour; Wright Text: Gilmour/Samson
Dauer: 6:09
First release: The Division Bell, 30. März 1994
High Hopes / Keep Talking Double-A-Side


Promo-CD 1994
















Keep Talking ist einer der wichtigsten Songs auf dem Waters-losen Album "The Division Bell". Wohl auch aus diesem Grund wurde der Song gemeinsam mit "High Hopes" auf einer Double-A-Side Single veröffentlicht. Die 7" Single Version wurde um 1:10 Minuten gekürzt.
Eine weitere editierte Version des Songs ist auf dem Sampler "Echoes - The Best of Pink Floyd" zu hören.

Das Lied wurde von David Gilmour und Rick Wright geschrieben, der Text hingegen von Gilmour gemeinsam mit seiner Gattin Polly Samson.
Der Aufbau des Songs mit seinem schleppenden Rhythmus und dem zentralen schnellerem Rock-Teil mit Gitarrensolo erinnert an "Yet another movie" aus "A Momentary Lapse of Reason". Der Gesang, der zwischen Backgroundsängerinnen und Vocals hin- und her switcht, hingegen erinnert an "Wearing the inside out" von The Division Bell.
Gilmour verwendet hier erstmals seit "Animals" die Talk-Box. Neben den drei Haupt-Floyds sind bei der Aufnahme noch Tim Renwick, Guy Pratt, Jon Carin und Bob Ezrin vertreten.


The Division Bell Alternate Cover

Der Geniestreich des Songs ist hingegen die Stimme von Stephen Hawkins, welche aus einem TV-Spot in das Lied gesampelt wurde. Stephen Hawkins spricht mit seiner Computer-Stimme davon wie wichtig Kommunikation zwischen den Menschen ist. Das Thema des Albums The Division Bell ist Kommunikation, der Song heisst schliesslich "Keep talking".

Die Live-Aufnahme vom 17. August 1994 in Hannover landete hingegen auf dem Live-Album PULSE von 1995, sowie auf einer Live-CD-Single-Auskoppelung desselben Live-Albums.
Die Aufnahme der PULSE-DVD hingegen stammt vom 20. Oktober 1994 in London ist beinahe 2 MInuten länger als die Studioversion. Das liegt am verlängerten Outtro mit Talk-Box und Backgroundsängerinnen.

Auf der 1994er Tour war der Song fix in der Setlist. Seither wurde er nicht mehr gespielt.


Stephen Hawkins
2014 wurde die Idee für das letzte Album "The Endless River" nochmal verwendet. Im Instrumental "Talkin' Hawkin'" wurden weitere Sampler aus demselben TV-Spot nochmal verwendet, sozusagen quasi als Hommage an "Keep Talking".


Weitere Veröffentlichungen: 
1995 Pink Floyd - High Hopes (radio edit) / Keep Talking (4:55) / One of these days (live) CD-single; 12", 7".
1995 Pink Floyd - PULSE CD & LP: live 17. August 1994, Hannover (6:53)
1995 Pink Floyd - Wish you were here / Coming Back to Life / Keep Talking, CD-single
2001 Pink Floyd - Echoes The Best of... 2CD: edited version 2001 (5:58)
2005 Pink Floyd - PULSE DVD: live 20. Oktober 1994, London; 5.1 Mix (7:34)
2007 Pink Floyd - Oh By The Way CD Box: Mini vinyl replica; remastered 2007
2011 Pink Floyd - Discovery CD Box: new packaging; remastered 2011
2014 Pink Floyd - TDB20 Box: 2LP; 2011-remastered CD-Version; BluRay 5.1 mix 2014 & HD Stereo mix 2014; 7" (album version); 12" Maxi (radio-edit vrs.)
2019 Pink Floyd - The Later Years 1987-2019 PULSE remixed 2019 & 5.1 Mix; TDB 5.1 Mix

Samstag, 19. Januar 2019

Julia Dream

Autor: Waters
Dauer: 2:28
First release: 7" Single Pink Floyd - "It Would Be So Nice/Julia Dream", 13. April 1968

Die B-Seite der 45er "It would be so nice/Julia Dream" war eine Waters-Komposition. Der dritte Song, den er für Pink Floyd schrieb und aufnahm.
Der allererste Song war der in der 1965er Session aufgenommene Track "Walk with me Sydney", der erstmals 2015 auf der EP "Their First Recordings 1965" erschien. 
Der zweite Song war auf dem Debut-Album von Pink Floyd "The Piper at the Gates of Dawn" zu finden und hiess "Take up thy stethoscope and walk".

Julia Dream war ausserdem der erste Pink Floyd Song, auf dem David Gilmour den Gesang übernahm. Die Aufnahme fand am 12. und 13. Februar in den EMI Studios in London statt. Der Arbeitstitel war "Doreen's Dream". Der Song zeigt bereits die folkige Richtung, die Waters in den kommenden Jahren (siehe "Grantchester Meadows, Green is the colour"...) einschlagen wird.
Auch die Themen, mit denen er sich beschäftigt sind auch in späteren Pink Floyd Werken zu finden.
Obwohl Roger Waters bis zu einem gewissen Punkt versucht sich an Syd Barrett's Songwriting anzulehnen, finden sich Themen im Text Parallelen zu Thematiken, die Waters immer wieder im Laufe seiner Karriere aufgreifen wird. 
Themen wie Alptraum (siehe "Cymbaline"), Paranoia (siehe Dark Side of the Moon oder The Wall), aber auch die Angst vor dem Sterben ("Mother").  

Relics 1996 CD-Cover

So heisst es z.B. in Julia Dream: Will the following footsteps catch me? Am I really dying?
und in Mother, aber nur der Filmversion von 1983:  Mother, Am I really dying?

Von diesem Song existieren 2 verschiedene Versionen. Die Version in Mono ist ca. 10 Sekunden kürzer als jene in Stereo. Die Stereoversion beinhaltet im Mix zusätzliche Vokalisationen von Roger Waters (eher Laute wie er sich auch in Pow R Toc H verwendete), sowie ein Paar Licks auf der Slidegitarre. Die Stereoversion wurden auf den Samplern "The Best of Pink Floyd" und "Masters of Rock" veröffentlicht. Die mono-Version hingegen auf den Samplern "Relics" und "The Early Singles" (im Shine On Box Set 1992). 

Der Song wurde lediglich einmal live vorgetragen und zwar bei einer BBC Radio Session am 25. Juni 1968.

Einer der wenigen Fälle, bei welchen die B-Seite einer Single besser ist als deren A-Seite.  Vielleicht der Song wurde aus diesem Grund 1970 in Asien als 45er Single "Julia Dream/Fat old sun" veröffentlicht.


Weitere Veröffentlichungen: 
1970 The Best of Pink Floyd LP

1971 Relics LP
1974 Masters of Rock LP  (stereo version) (2:34)
1992 "A CD full of secrets" (radio promo sampler)

1992 "The Early Singles" CD in Shine on Box

1996 Pink Floyd - Relics Remastered CD.
2016 Pink Floyd The Early Years 1967-1972 Box Set:
remastered 2016 (2:34)The Early Years 1968 Germination CD
BBC Radio Session 25. Juni 1968 (2:50)The Early Years 1968 Germination CD 
remastered 2016 The Early Years Box Set 1965-1972 Bonus 45" It would be so nice/Julia Dream 

2017 Pink Floyd - Relics; LP remastered 2017

Mittwoch, 2. Januar 2019

Jugband Blues

Autor: Barrett
Dauer: 3:00
First release: A Saucerful of Secrets, 29. Juni 1968


Der Schwanengesang von Syd Barrett. Der einzige und letzte Track aus Barrett's Feder auf dem 2. Pink Floyd Album "A Saucerful of Secrets". Der letzte Track, den Barrett für Pink Floyd schreibt. Das Ende der psychedelischen Ära. 
Ausschnitt aus dem Promo Video zum Song

Nick Mason äusserte sich 2001 - im Rahmen der Veröffentlichung des Best Of-Albums "Echoes" - zu dem Track: "The general feeling was that the song was a very strong "Goodbye" to/from Syd. Jugband Blues is beautiful and dramatic track. Very moving."

It’s awfully considerate of you to think of me here
And I’m most obliged to you for making it clear that I’m not here


Textlich ist der Song wohl tiefgründiger als man auf den ersten Blick erkennen kann. Abgesehen von den obigen Zeilen, finden sich Seitenhiebe auf die Bandkollegen: 
" And I'm wondering who could be writing this song"
" And I don't care if I'm nervous with you"
"And I don't care if nothing is mine"

Syd Barrett im Promo-Clip
Aber auch Bezug auf einen 2. und 3. Auftritt in Top of the Pops von "See Emily Play", den er partout nicht machen wollte, "weil ja auch John Lennon sich nicht wiederholen würde." und bei dessen Gelegenheit er in komplett rotem Samtkostüm auftrat.
"And I´m grateful that you threw away my old shoes"
"And brought me here instead dressed in red."

Es finden sich auch weitere Verweise auf die Fab Four und zwar in der Zeile:
"And the sea isn't green" 

In "Yellow Submarine" hiess es ja hoffnungsvoll "Till we found a sea of green", Barrett will uns wohl darauf vorbereiten, dass es keinen grünen See als Ziel und somit kein Happy-End gibt.

Musikalisch wirkt der Song zwar sehr einfach strukturiert, weist aber dann doch einige schwierigere Rhythmuswechsel auf. Zudem kam Barrett auf die glorreiche Idee in der Mitte des Songs die "Salvation Army" auftreten zu lassen. Eine Idee, die zu Beginn von den anderen Bandmitgliedern belächelt wurde, sich dann aber bewahrheitete, als Syd Barrett tatsächlich mit der "The Salvation Army International Staff Band" aufkreuzte. Diese 6-köpfige Bläserband wurde dann beauftragt einfach "irgendwas" zu spielen, diese Aufnahme landete dann letztendlich auf der Veröffentlichung!! 
Auch das psychedelische "la-la-la-la", das zwischen den beiden Stereo-Kanälen hin- und her schaukelt war eine Idee von Barrett.
Aufgenommen wurde der Track noch zwischen 9. - 12. Oktober 1967 in den De Lane Lea Studios in London, also noch während der Hochphase der Band im Swinging London.

Der Track wurde auch am 20.12.1967 in der BBC Top Gear Show live aufgeführt. Bei der Live-Aufnahme wurde das "Orchester" von Barrett ersetzt, der das Kazoo (siehe "Corporal Clegg") spielt. Diese bleibt bis heute die einzige Live-Aufnahme des Songs.
Echoes 2001
Creation 2010 

Ausserdem gibt es ein Video-Promo in Farbe (!), der November oder Dezember 1967 für das Central Office of Information aufgenommen wurde und in der Sendung "London Line" gezeigt wurde. In diesem Video singen Pink Floyd in playback zum Track. 
Wir sehen in diesem Video Richard Wright an der Trompete und Roger Waters an der Tuba, die zu den Aufnahmen der "Salvation Army" mimen.

2010 wurde ein Remix des Songs aufgenommen, wahrscheinlich für die Compilation "An Introduction to Syd Barrett", aber der Song wurde dann nicht in den Sampler integriert.
Erst 2016 wurde der Song im Rahmen der  "The Early Years" Kampagne veröffentlicht.



Weitere Veröffentlichungen: 
1974 Pink Floyd - A Nice Pair 2LP: re-edition des Studio-Albums (mit TPATGD)
1992 Pink Floyd - Shine On CD Box: remastered 1992 
1992 Pink Floyd - A Saucerful of Secrets CD: remastered & repackaged 1992

2001 Pink Floyd - Echoes The Best of... 2CD: remastered 2001
2007 Pink Floyd - Oh By The Way CD Box: Mini vinyl replica (ASOS); remastered 2007
2011 Pink Floyd - Discovery CD Box: new packaging (ASOS); remastered 2011
2016 Pink Floyd - The Early Years 1965-1972 Box; 1967 Cambridge St/ation CD: remix 2010 (3:02)
2016 Pink Floyd - The Early Years 1965-1972 Box; 1967 Cambridge St/ation DVD: Promo Video London Line 1967 (2:58) 
2016 Pink Floyd - The Early Years 1967-1972; 1969 Cre/ation CD: remix 2010 
2016 Pink Floyd - The Early Years 1965-1972 Box; Continu/ation CD: BBC Session 20/12/1967 (3:50)



Freitag, 28. Dezember 2018

John Latham

Autor: Barrett, Waters, Wright, Mason
John Latham
Dauer: (Versions 1-9) 31:02
First release: The Early Years 1965-1972 Box-Set, 1965-1967 Cambridge Station, 11. November 2016

John Latham (* 23. Februar 1921 in Livingstone, Nordrhodesien; † 1. Januar 2006 in London) war ein englischer Avanguarde - und Performance-Künstler, der zur Zeit der psychedelischen Bewegung des Swinging London im Jahre 1967 genauso "hip" war, wie die Hausband dieser Bewegung Pink Floyd.

Für einen animierten Kurz-Film namens Speak, der in den frühen 60ern gemacht wurde, wurde die Musik von Pink Floyd, free Improvisations Pionier Joe Harriott und der elektronische Komponist und Tänzer Ernest Berk vorgeschlagen. Alle drei Vorschläge wurden vom Künstler John Latham als "inakzeptabel" beurteilt. Und er nahm angeblich selbst Motorsägengeräusche dafür auf.
Bis 2016 erinnerte sich niemand an diese Tapes, nicht einmal Archivar Nick Mason:  "I simply don’t remember this project at all, I'm certain there are no tapes gathering dust – someone would have bootlegged them by now." 
Rob Chapman hingegen schreibt in seinem Buch über Syd Barrett, dass der Film "Speak" während der Pink Floyd Konzerte im UFO, der London Free School und dem Commonwealth Institute projiziert wurde. 
Letztendlich wurden die Tapes entdeckt und 2016 im Rahmen der "The Early Years 1965-1972" Box veröffentlicht.

Der Film wurde mit Stop-Motion Technik gedreht und beruht auf Wasserfarben-Malerei. Er erinnert stark an die Lightshow, welche Pink Floyd in jenen Jahren verwendeten.
Ausschnitt aus dem Film "Speak" 
Der Pink Floyd Van, der als Design für die 2016 Box wirkte















Musikalisch ist "John Latham" eine psychedelische Kakophonie in 9 Teilen. Obwohl die Titelangabe in der Box "1965-1967 Cambridge Station", welche 2016 veröffentlicht wurde, von Version 1-9 spricht, handelt es sich doch um ein zusammenhängendes Stück, das in 9 Teile geteilt wurde. Wohl auch weil die Improvisation an einem Stück (über 30 Minuten lang) kaum auszuhalten ist.
"Interstellar Overdrive" oder "Nick's Boogie" sind im Vergleich kommerzielle Stücke. 
Ich glaube "John Latham" ein einziges mal angehört zu haben. Als Kunstwerk macht das Stück Sinn, als Musiknachmittag im Wohnzimmer schon weniger.

Montag, 24. Dezember 2018

It would be so nice

Autor: Wright
Dauer: 3:39
First release: 7" Single Pink Floyd - "It Would Be So Nice/Julia Dream", 13. April 1968


Holländische Single 1968

Die 4. Single von den jungen Pink Floyd, war ein verzweifelter Versuch Syd Barrett's Songwriting Qualitäten zu emulieren. In Folge dessen psychischen Verfalls, war der Band der Hauptsongwriter und Autor der Hitsingles "Arnold Layne" und "See Emily Play" abhanden gekommen.

Die dritte Single aus Barrett's Feder "Apples and Oranges" floppte dramatisch, da Song und Produktion ziemlich schräg waren.
Barrett schrieb noch zwei Songs namens "Scream thy last scream" und "Vegetable man", die aber noch schräger waren und somit von der Plattenfirma zurück gewiesen wurden. Diese erblickten erst 2016 im Rahmen der "The Early Years Box" das Licht der Welt.

Man versuchte somit eine Single, dessen A-Seite von Richard Wright und B-Seite von Waters geschrieben wurde.
"It would be so nice" ist ein nettes Lied, das stark an die Harmonien der Beatles erinnert, aber es ist irgendwie sehr seicht. Es fehlt dem Song die Originalität der musikalischen und textlichen Extravaganza, die Barrett's Kompositionen eigen war. Tatsächlich floppte diese 4. Floyd-Single noch stärker als "Apples and Oranges" und nach einem weiteren und letzten Single-Versuch "Point me at the sky", der das gleiche Schicksal erlitt, gab man es auf Singles zu produzieren.


Original 45" 1968

Das Lied ist eher untypisch für den Pink Floyd Sound, lediglich der Klavier-Sound von Richard Wright und die psychedelische "Bridge" mitten im Song erinnern an Floyd-Klassiker. 


Auch der Text wirkt teilweise sehr banal:



"Everybody wakes, and in the morning
Hot tea and can't stop yawning
Pass the butter please... "


"It would be so nice" wurde lediglich 1974 auf dem Sampler "Masters of Rock" erstmals auf LP veröffentlicht, sowie 1992 auf der Bonus-CD der Box "Shine On" und im Rahmen des "The Early Years 1968 Germination" Boxsets.  Der Remaster von 2016 ist 10 Sekunden länger. Dort ist der Song allerdings auch als Replica der Original-Single von 1968 enthalten. 
Auch ein kurzes Outtake eines Playback-Auftritts in Rom von 1968 kann man auf einer BluRay der Box ansehen. 

Somit ist der Song eigentlich bis heute lediglich 1974 auf einem regulären Pink Floyd Album erschienen. Alle anderen Veröffentlichungen waren nur als "Extras" erhältlich.

Weitere Veröffentlichungen: 
1974 Masters of Rock LP 
1992 "A CD full of secrets" (radio promo sampler)

1992 "The Early Singles" CD in Shine on Box
2016 Pink Floyd The Early Years 1967-1972 Box Set:
remastered 2016 (3:46)The Early Years 1968 Germination CD
live "Rome Goes Pop 1968" snippet, restored 2016 (1:21)The Early Years 1968 Germination DVD/Bluray
remastered 2016 The Early Years Box Set 1965-1972 Bonus 45" It would be so nice/Julia Dream 



Freitag, 14. Dezember 2018

It's what we do

Autor: Gilmour, Wright
Dauer: 6:21
First release: The Endless River, 07. November 2014


Das Hommage-Album von Pink Floyd "The Endless River", welches 2014 erschien und auf den Aufnahmesessions für das "The Division Bell" Album basierte, wurde in 4 "Sides" oder "Movements" eingeteilt. 
"It's what we do" stammt von der ersten Seite des Albums und wurde von David Gilmour und Richard Wright geschrieben. Wie der Grossteils des Albums ist das Stück instrumental.
Eigentlich handelt es sich um "Shine on you crazy diamond 2.0". Rhythmus, Melodien und Keyboardsounds sind unverkennbar an das Meisterwerk von 1975 angelehnt.
Zu Beginn typische Rick Wright-Keyboards, dann ein unverkennbarer Nick Mason-Rhythmus Ab der Mitte des Songs verwendet Gilmour dann andere Gitarrensounds, nämlich jene, die er in letzten Jahren entwickelte und z.B. auf seinem 2006er Solo-Album "On  an Island" (siehe "The Blue") verwendete. 
Bei der Aufnahme spielten nur Gilmour (Gitarren und Bass), Wright (Keyboards, Synthesizers, Strings) und Mason (Drums) ohne Zusatzaufmusikern.


Die Aufnahmen stammen aus zwei Aufnahmesessions von 1993 (Britannia Row und Medina Studios) und weiteren zwei aus den Jahren 2013-2014 (Astoria und Olympic-Studios). Diese Aufnahmen wurden von den Produzenten Gilmour, Manzanera, Youth und Jackson gekonnt verwoben.
Soundschnipsel des Songs wurden auch in den Teasern verwendet, die vor Veröffentlichung des Albums online gestellt wurden.




Weitere Veröffentlichungen: 
Das Album wurde als 2LP, CD, CD-DVD oder CD-BluRay Deluxe Edition, sowie zum Download angeboten

2019 Pink Floyd - The Later Years 1987-2019 5.1 Mix; Ian Eames film

Samstag, 8. Dezember 2018

It's never too late

Autor: Waters
Dauer: 1:32
First release: The Wall Immersion Box, CD-Box 2012


Grafik der The Wall Immersion Box 2012

It's never too late ist ein Outtake aus den Demos von "The Wall", das erst 2012 im Rahmen der "The Wall Immersion Box" veröffentlicht wurde. 
Auf CD 2 der "The Wall in Progress"-Demos wird der Track als "Band-Demo Programm 2" gelistet.

Tatsächlich handelt es sich um eines der möglichen Ideen für ein Finale des Werkes, welches dann aber zu Gunsten "Outside the wall" verworfen wurde. 
Tatsächlich ist die Melodie von "Outside the wall" auch in diesem Song klar durch das Keyboardsolo erkennbar, auch der Kinderchor ist im Hintergrund hörbar, aber ansonsten handelt es sich um einen langsamen Blues, gesungen von Roger Waters. Der Text besteht aus den Zeilen "Ohhh, it's not easy, ohh, no it's not easy". 

Das Keyboard klingt sehr stark nach den Sounds, die Rick Wright auf seinem Solo-Debut "Wet Dreams" von 1978 verwendet hat. Es werden auch Piano und Hammond bei diesem Track verwendet.

Es gibt keine weiteren Veröffentlichungen