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Sonntag, 2. Januar 2022

Night Light

Autor: Gilmour, Wright
Dauer: 1:42
First releaseThe Endless River, 07. November 2014


Night Light ist wahrscheinlich einer jener Tracks, der dafür verantwortlich ist, dass The Endless River von manchen als "Ambient-Esoterik" Album abgetan wird.

Tatsächlich handelt es sich aber um ein sehr sphärisches Instrumental, das typische Wright'sche Soundteppiche mit einer schon eher innovativen Gitarrentechnik von David Gilmour verbindet. Dieser kratzige, mit Echo versehene E-Bow-Sound, der auf diesem Album auch an anderen Stellen zu hören ist, war für Gilmour 2014 eine Neuheit.

Night Light ist sehr kurz und fungiert eher nur als "Zwischentrack" auf Side 3; Track 3, wie der Titel auch genannt wird, fügt sich aber sehr gut zwischen den anderen "outtakes" ein.


Da es sich bei The Endless River ja um ein Studio-Magie-Schnipsel-Werk aus Studio-Aufnahmen für "The Division Bell" handelt, bei dem auch nicht immer klar ist, welche Parts nun tatsächlich von 1993 stammen und welche 2013-14 over-dubbed worden sind, existieren auch keine Live-Versionen dieses oder anderer Songs des Albums.

Eine Filmversion von Ian Eames des Albums The Endless River wurde 2014 im Rahmen der "The Later Years 1987-2019" veröffentlicht.


Weitere Veröffentlichungen: 
Das Album wurde als 2LP, CD, CD-DVD oder CD-BluRay Deluxe Edition, sowie zum Download angeboten

2019 Pink Floyd - The Later Years 1987-2019 5.1 Mix; Ian Eames film

Sonntag, 27. Oktober 2019

Louder than words

AutorenMusik: Gilmour; Text: Gilmour/Samson
Dauer: 6:33
First releaseThe Endless River, 07. November 2014



Cover der Promo Cd-Single 2014
Louder than words ist schuld daran, dass The Endless River kein reines Instrumental-Album geworden ist. Louder than words soll der Abschluss einer Jahrzehnte langen Karriere sein. Die Lyrics von Louder than words wurden von Polly Samson geschrieben und sollen die "Chemie", die Freundschaften und die Kommunikation der einzelnen Teile von Pink Floyd erklären. Pink Floyd funktionieren eben besser wenn sie Musik machen, als wenn sie reden.

"We bitch and we fight, diss each other on sight" klingt dabei zwar irgendwie banal und beisst sich mit dem was man sich einem Pink Floyd Text erwartet, aber der Song ist im Grossen und Ganzen gelungen.

Während Louder than words bewusst mit denselben Glockenklängen beginnt wie High Hopes, erinnert kurioserweise der Gitarrenriff an Roger Waters' Each Small Candle von 2000. Besonders markant das Klavierspiel von Richard Wright.
Natürlich erinnert der Track stark an The Division Bell, aber ist ja schliesslich auch ein Überbleibsel aus genau diesen Sessions.

Der Song ist klassisch aufgebaut und brilliert mit einem typischen David Gilmour Solo, das auch gerne etwas länger hätte dauern können. 
Die letzten Worte des Albums hat Richard Wright: "I like to go into the sea, there is nothing.

So long.

Louder than words war die einzige Single-Auskoppelung des Albums, wobei der Radio-Edit um beinahe 2 Minuten gekürzt wurde. Das Video basiert auf dieser Version und wurde von Aubrey Powell gedreht. Zu sehen sind Studio-Aufnahmen, des Himmels-Ruderer (vom Cover) und beeindruckende Aufnahmen von einem Schiffsfriedhof bei einem ausgetrockneten See in der Ukraine.


2019 wird nun erstmals der 2014 in Auftrag gegebene Ian Eames Film im Rahmen der "The Later Years Box" veröffentlicht.

Weitere Veröffentlichungen: 
Das Album wurde als 2LP, CD, CD-DVD oder CD-BluRay Deluxe Edition 5.1 Mix, sowie zum Download angeboten
2014 Louder than words; CD-single (4:38) 
2019 Pink Floyd - The Later Years 1987-2019 5.1 Mix; Ian Eames film & official video. Bluray/DVD