Posts mit dem Label 1978 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label 1978 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 26. Juli 2022

No Way

AutorGilmour
Dauer: 5:32
First releaseDavid Gilmour - David Gilmour, 25. Mai 1978

Covershooting 1978

Ein Song aus dem David Gilmour Debüt Album von 1978. Aufgenommen mit seinen Weggefährten aus "Bullit" bzw. "Flowers" mit denen er vor Pink Floyd durch Frankreich tingelte. Text und Musik stammen aus der Feder von David Gilmour. Musikalisch ein gediegener Rocksong, der hypnotisch vor sich hintreibt. Verantwortlich dafür hauptsächlich der von Mark Gilmour vorgetragene Riff. Nur während der Bridge gibt es einen Taktwechsel, bei dem Gilmour ein paar hardrock-riffs vom Stapel lässt, die an The Nile Song erinnern.

Textlich scheint es um dasselbe Thema wie bei "I can't breathe anymore" zu gehen. Gilmour spricht davon, dass dies seine Show sei und er es Leid ist im Schatten anderer zu stehen. Eine Live-Version des Songs gibt es lediglich auf einer Promo-VHS welche von CBS 1978 veröffentlicht wurde und im Internet zirkuliert.



Weitere Veröffentlichungen: 

1978 David Gilmour - CBS Promo Video VHS
2006 David Gilmour - David Gilmour CD: remastered CD 2006 


Samstag, 14. März 2020

Blues 1

AutorGilmour
Dauer: 5:23
First release: The Later Years 1987-2019 Boxset; 13.Dezember 2019 CD&Bluray



Mit der Veröffentlichung des "Later Years 1987-2019" Box-Sets, gesellen sich wieder mal ein paar unveröffentlichte Tracks hinzu, die meine geliebte alphabetische Reihenfolge unterbrechen. 
Den Beginn macht hier der auf CD5 des Box-Sets veröffentlichte "Blues 1", der alleine David Gilmour zugeschrieben wird. Laut Angaben handelt es sich um ein Outtake von 1994. Puristen behaupten allerdings korrekt wäre 1993.
Wenn man sich dieses 1993 aufgenommene und bis 2019 unveröffentlichte Studio-Outtake anhört, fühlt man sich direkt an das 1978er Debut-Album von David Gilmour erinnert. Zwischen diesem und der vorliegenden Aufnahme, sind immerhin 15 Jahre vergangen.
Auch Ansätze von Animals oder des Soundtracks der "Carrera Panamericana" sind hier durchzuhören.
David Gilmour und Bob Ezrin

Musikalisch gesehen, handelt es sich um einen mid-tempo Rocker, in welchem das Wright'sche Orgelspiel stark in den Vordergrund gemixt ist. Nach einer Bridge werden wir mit einem typischen Gilmoursolo belohnt, auch hier in typischem Sound von 1978.
Am Bass ist hier Bob Ezrin zu hören.

Der Track wurde hier auch in 5.1 Dolby Surround auf Bluray remixt.




Freitag, 23. Februar 2018

I can't breathe anymore

AutorGilmour
Dauer: 3:05
First releaseDavid Gilmour - David Gilmour, 25. Mai 1978


Der letzte Song auf David Gilmours Debut-Solo-Album ist gleichzeitig der beste des Albums.
Das 1978 erschienene selbstbetitelte Album wurde von Gilmour selbst produziert und mit seinen Prä-Pink Floyd Wegbegleitern Willie Wilson und Rick Wills eingespielt. 
Text und Musik stammen von David Gilmour. Musikalisch handelt es sich um einen simplen Rocksong, textlich hingegen enthält er einige kuriose und selbstreflexive Zeilen, in denen es darum geht, sich eingeengt zu fühlen und das Bedürfnis sich Freiraum zu schaffen. Schlagzeug und verzerrte Riffs beginnen erst nach Ende des Textes, ca. in der Hälfte des Songs. Der gesungene Teil wird nur von Gilmours Gitarre begleitet.


I can't breathe anymore

Why that is I'm not sure
I've got my feet on the ground
In fact I'm flat on the floor
My direction is lost
I should pause to take stock
It's a new one on me
To even dream that you're free
It's a tale without an end
But the end is there for all to see
And if the end weren't so real
Coming 'round and 'round again on me
I guess it's all about my pride
I want to be there at the kill
But with or without God on my side
I know that I really will


Das Album erschien 1978, also zwischen den Pink Floyd Alben "Animals" und "The Wall", eine Zeit in der die inneren Spannungen innerhalb der Band zunahmen und Roger Waters die Entscheidungen für die Band traf. Bezieht sich der Text etwa darauf? Um den inneren Kampf des David Gilmour sich gegen die Bevormundung aufzulehnen? "I guess it's all about my pride"...
Bekannterweise stammen "Comfortably numb" und "Run like hell" auch aus den Sessions dieses Albums.

I can't breathe anymore wurde auch gemeinsam mit 5 anderen Tracks des Albums im Roxy, Covent Garden in London für BBC2 gefilmt. Dieses Promovideo erschien auch auf VHS. Leider wurde der Song auch in dieser Live-Version ausgeblendet...
Bei dieser Live-Aufnahme wurden zusätzlich Rick Wills (Bass) und Willie Wilson (Drums) noch Gilmour's Bruder Mark Gilmour (Rhythmusgitarre) und Ian McLagan (Keyboards) dazugeholt.
Gilmour ging mit diesem Album nicht auf Tour, spielte aber im Rahmen seiner 1984 "About Face" Tour 2-4 Songs des Debutalbums. I can't breathe anymore spielte er jedoch sehr selten und lediglich 5-6 Mal als Zugabe während dieser Tour. 

2006 erschien das Debutalbum "David Gilmour" als Remaster. Bei dieser Gelegenheit wurde das Lied um ca. 40 Sekunden verlängert, da es erst später ausgeblendet wurde. Deshalb bekommen wir einige Gitarrenphrasen mehr zu hören. 


Weitere Veröffentlichungen: 

1978 David Gilmour - CBS Promo Video VHS
2006 David Gilmour - David Gilmour CD: remastered CD 2006 (3:41)

Freitag, 9. Dezember 2016

Funky Deux

AutorWright
Dauer: 4:57
First releaseWet Dream, 15. September 1978


Rick Wright doing Fictitious Sports...

Weiteres gelungenes Funk-Instrumental mit tollem Slap-Bass, gespielt von Larry Steele. Hinzu gesellt sich dann Hammondorgel und Synths. Ein tolles langes Sax-Solo von Mel Collins. Danach folgt damaliger Pink Floyd Tour-Gitarrist Snowy White mit der Gitarre. Es gibt keine Informationen über den Titel. Beinahe alle anderen Titel des Albums Wet Dream haben einen Bezug zum Wasser. Funky Deux erinnert mich einerseits an Poker, aber andererseits könnte es sich auch einfach um eine Anspielung auf die Metrik des Liedes handeln.

Es handelt sich um die Album-Abschluss-Nummer des Solo-Debuts "Wet Dream". Leider wurde das 1978 erschienene Album auf dem Markt kaum wahrgenommen, aber Rick Wright meinte dazu lakonisch:" Doing this album has helped me get back my creative energies for the next Floyd thing."


japanische Edition

Weitere Veröffentlichungen: 
1993 Richard Wright - Wet Dream: CD (USA)
2008 Richard Wright - Wet Dream: CD (Australia)
023 Richard Wright - Wet Dream 2023 Remix: CD, Bluray, LP (5:03)

Sonntag, 20. Dezember 2015

Deafinitely

Promoposter 1978
AutorGilmour
Dauer: 4:28
First releaseDavid Gilmour - David Gilmour, 25. Mai 1978

Der Instrumental-Track Deafinitely entstammt dem ersten selbstbetitelten Soloalbums von David Gilmour aus dem Jahr 1978.
Der Titel ist ein originelles Wortspiel zwischen "definitive" (definitiv) und "deaf" (taub). Wie der Rest des Albums sind die Tracks gemeinsam mit Rick Wills und Willie Wilson aufgenommen worden.

Es handelt sich um eine rock-funkige Uptemponummer, die stark mit Keyboard-Sounds spielt und an den Sound des Run Like Hell (The Wall) Keyboard-Solos erinnert. Bass und Drums hingegen erinnern an die Rhythmik von Sheep (Animals).  Beide Pink Floyd-Alben stammen in etwa auch aus derselben Zeit. Tolles Gitarrensolo.

Der Song wurde als B-Seite der Single-Auskoppelung "There's no way out of here" verwendet. Diese, sowie die remasterte Version von 2006 sind identisch mit der Originalversion.



Weitere Veröffentlichungen: 
1978 David Gilmour - There's no way out of here / Deafinitely 7"
2006 David Gilmour - David Gilmour CD: remastered CD 2006 

Samstag, 5. September 2015

Cry from the street

AutorGilmour; E. Stuart
Dauer: 5:13
First releaseDavid Gilmour - David Gilmour, 25. Mai 1978


Hipgnosis-Cover Debutalbum 1978 (mit R. Wills & W. Wilson)

Cry from the street ist einer der rockigeren Songs des Debutalbums. Das Gitarrenriff erinnert zu Beginn eher an AC/DC als an Pink Floyd. Das hebt sich dann mit den typischen mit Echo versetzten Gilmour-Vocals und der floyd'schen Hammond-Orgel, die nach ca. 1,5 Minuten einsetzen. Das Keyboard wird übrigens von David Gilmour persönlich gespielt.
Zu Stammband dieses Albums gehören Willie Wilson und Rick Wills, mit denen Gilmour schon in seiner Prä-PinkFloyd-Zeit unter dem Namen "Flowers" oder "Bullit" in Frankreich tourte.

Wie das gesamte Album, sprüht dieser Song vor Unkompliziertheit und Lust auf Jam-Sessions, nach der sich Gilmour wohl nach den immer komplizierter werdenden Floyd'schen Arrangements sehnte. Während einem tollen Gitarrensolo verdoppelt der Song gegen Ende seine Geschwindigkeit und mündet in ein Finale, das sehr stark an das Finale des Songs "Sheep" vom Album "Animals" von 1977 erinnert. 

Der Text stammt von E. Stuart und ist schwer zu interpretieren. Es geht um "rumours in your head" und "black shadows in the night", also einmal mehr um Ängste und Wahnsinn, die aber im Refrain durch die Zeilen "Don't be afraid, it's just a cry from the street" abgeschwächt werden. 

Wie auch der Rest des Albums wurde es zwischen Dezember 1977 und Januar 1978 in den Super Bear Studios aufgenommen und im März 1978 von Nick Griffiths abgemischt. 
Von diesem Song gibt es keine Live-Veröffentlichung. Auch bei der remasterten Wiederveröffentlichung des Albums 2006 können bei diesem Song (im Gegensatz zu anderen des Albums) keine großen Unterschiede festgestellt werden.




Weitere Veröffentlichungen: 
2006 David Gilmour - David Gilmour CD: remastered CD 2006 (5:18)