Freitag, 22. September 2017

Hidden fear

Autor: Wright, Gordon
Dauer: 3:28
First release: Richard Wright - Broken China, 26. November 1996
CD-Cover 1996

Das 3. Lied der 3. Solo-Anstrengung von Richard Wright. Wright wurde hier textlich von Gerry Gordon unterstützt.
Bei diesem Song wird Wright lediglich von Keyboards und Oboe (Kate St John) begleitet.
Die Songstruktur erinnert eher an ein klassisches Lied aus der Renaissance-Ära und ist in seiner Langsamkeit verbunden mit der Gesangsmelodie eher zäh und untypisch. 
Die Melodie des Liedes wird später in "Woman of Custom" noch einmal in schnellerer Form wiederholt.

Textlich befasst sich Hidden fear, wie das ganze Album Broken China, mit der Depression von Wright's damaligen Ehefrau. Es werden die Ängste thematisiert, die sich mit dem Alter häufen und die Hoffnungen der Kindheit, die mit dem Alter der Einsamkeit und Stille weichen. Also auch textlich ein ziemlich zäher Brocken. 
Richard Wright

Das Album ist interessanterweise nie auf Vinyl erschienen.

Weitere Veröffentlichungen: 

1997 Erstveröffentlichung desselben Albums in den USA am 25.03.1997

Montag, 11. September 2017

High hopes

Autoren: Musik: Gilmour; Text: Gilmour/Samson
Dauer: 8:31
First release: The Division Bell, 30. März 1994


Special-Edition CD-single mit 7 Postkarten 1995
Dieser Song ist wohl das Highlight der Post-Waters Ära von Pink Floyd. Bis zum "posthumen" The Endless River als krönender Abschluss der Pink Floyd Discographie gefeiert, behält dieses Lied sich wohl auch nachher bis in alle Ewigkeit die Rolle als letzter aufgenommener Song der Band in deren Studio-Album-Karriere vor!
Nicht von ungefähr summieren Musik, Text (übrigens von Ehegattin Polly Samson mitgeschrieben) und Effekte alles was Pink Floyd ausmachten:
Kirchenglocken (wie in Fat Old Sun), Fliegensummen (wie auf Umma Gumma), harmonische Melodien und Streicherarrangements, sowie Texte die auf die Jugend in Cambridge und "Alte Zeiten" hinweisen. Sogar im eigens von Storm Thorgherson produzierten Video sind Aufnahmen von Cambridge und sogar eine Statue von Syd Barrett zu sehen.
Das Glockenläuten wurde übrigens von der Ely-Cathedral aufgenommen, welche auf dem berühmten Album-Cover zwischen den beiden "Osterinsel"Köpfen zu sehen ist. 
Sogar der Album-Titel The Division Bell bezieht sich auf den Liedtext, wobei als Division Bell jene Glocke bekannt ist, welche im Britischen Parlament die Rollen von House of Commons und House of Lords trennt. 
Video-Ausschnitt / Postkarte mit "Division Bells"
Von einer einfachen, asiatisch anmutenden Klaviermelodie getragen, steigert sich das Lied majestätisch von akustischen Gitarrensoli über die Marschmelodie im instrumentalen Mittelteil bis zum finalen Slide-Guitar Solo und erinnert an andere grosse Kompositionen aus der "klassischen" Pink Floyd Ära. Das finale "Louder than words", welches letztendlich The Endless River abschliesst, wurde sehr stark an dieses Lied angelehnt.

Auf der Originalalbum endet der Track nach einer kleinen Pause mit einem kurzen Telefonat zwischen Gilmour's Stiefsohn Charlie Gilmour-Samson und dem langjährigen Pink Floyd Manager Steve O'Rourke. Letzterer erfüllte sich somit den Wunsch zumindest einmal auf einem Pink Floyd Album vertreten zu sein. 


Video/Postkarte mit "Clowns & Jugglers"
Von High Hopes gab es eine Single-Auskoppelung im 7", 12" und Cd-Single Format, welche auch ein Radio-Edit , welches ca. 3 Minuten kürzer war beinhaltete. Die Single war als Doppel-A-Seite mit Keep Talking erschienen. 
Gilmour spielte das Lied auf allen seinen folgenden Pink Floyd und Solo-Touren, wobei er das Lied seit seiner 2006er On An Island Tour mit einem sehr schönen Akustiksolo ausklingen lässt. Neben dem PULSE-Album der Division Bell Tour 1994 wurde das Lied auf allen Live-Veröffentlichungen von David Gilmour in die Tracklist genommen (In Concert 2002, Remember that night 2006 zwei verschiedene Versionen, Live in Gdansk 2006 zwei verschiedene Versionen und letztendlich Live at Pompeii 2016).
Ebenso ist das Lied auf allen Kompilationen von Pink Floyd nach 1994 vertreten. Das Video hingegen wurde als Extra-Feature auf die PULSE-DVD gepackt. Ebenso wurde 2019 im Rahmen der "The Later Years 1987-2019"-Box das Video erneut veröffentlicht, sowie eine frühe Demo-Version des Tracks.


2016 2LP Edition The Division Bell




















Weitere Veröffentlichungen: 
2017 David Gilmour Live at Pompeii
1995 Pink Floyd - High Hopes (radio edit) (5:16) / Keep Talking / One of these days (live) CD-single; 12", 7".
1995 Pink Floyd - PULSE CD & LP: live 20. Oktober 1994, London (7:52)
2001 Pink Floyd - Echoes The Best of... 2CD: edited version 2001 (6:59)
2002 David Gilmour in Concert DVD: live 21. Juni 2000, London 
2005 Pink Floyd - PULSE DVD: live 20. Oktober 1994, London; 5.1 Mix (8:08)
2005 Pink Floyd - PULSE DVD: official promo video (8:11).
2006 David Gilmour - On an Island ltd. Edition DVD: live AOL Sessions April 2006 (9:10)
2007 David Gilmour - Remember that night 2DVD: live 29., 30. & 31. Mai 2006, London 
2007 David Gilmour - Remember that night 2DVD: live 07. März 2006, Mermaid Theatre London
2007 Pink Floyd - Oh By The Way CD Box: Mini vinyl replica; remastered 2007
2008 David Gilmour - Live in Gdansk CD&DVD;  feat. Orchestra; live 26. August 2006, Gdansk (9:57)
2008 David Gilmour - Live in Gdansk DVD2;  live AOL Sessions April 2006  
2011 Pink Floyd - Discovery CD Box: new packaging; remastered 2011
2011 Pink Floyd - A foot in the door CD: remastered 2011 (6:56)
2014 Pink Floyd - TDB20 Box: 2LP; 2011-remastered CD-Version; BluRay 5.1 mix 2014 & HD Stereo mix 2014; 7" (album version); 12" Maxi (radio-edit vrs.)
2017 David Gilmour - Live at Pompeii 2016 LP, CD&Bluray (9:58)
2019 Pink Floyd - The Later Years 1987-2019 TDB 5.1 Mix; PULSE remixed 2019 & 5.1 Mix; Early Version (6:56) & official video. Bluray/DVD

Freitag, 25. August 2017

Hiding in Plain View

Autor: Gilmour, Paterson, Youth
Dauer: 
First release: The Orb feat. David Gilmour - Metallic Spheres, 08. Oktober 2010

Eines der vielen Cover 

Der Vollständigkeit halber erwähne ich hier auch "Hiding in plain view" vom Kollaborations-Album Metallic Spheres von The Orb mit David Gilmour. Diese Zusammenarbeit von 2010 kulminierte in der Co-Produktion des letzten Pink Floyd Albums "The Endless River" 2014. 
Man hört besonders bei diesem Stück die Parallelen zu einigen Passagen auf The Endless River, da E-Bow, Slide-Guitar und haufenweise Echo-Effekte auf diese eher ruhige Melodie treffen.

Hiding in plain view ist Teil des ersten Long-Tracks "Metallic Side". Das Album an sich ist eher eine langatmige down-beat Dub-Scheibe.

Gilmour während der Aufnahmen in Youth's Garten 2010


Samstag, 19. August 2017

Hey you

Autor: Waters
Dauer: 4:41
First release: The Wall, 30. November 1979


single "Comfortably Numb/Hey You" 1980

Hey you gehört zu den bekannteren Nummern Pink Floyds. So wie "Goodbye Cruel World" der Abschluss des ersten Teils von The Wall ist, ist "Hey You" der Auftakt für die 2. Hälfte. 
Seite 3 des Original-Doppelalbums von The Wall, beginnt mit eben diesem Song und leitet die Abkehr von "Pink" in der realen Welt in die "Isolation" und den "totalitären Wahnsinn" ein. Auch wenn der Song anfangs nicht als Auftakt der 2. Hälfte gedacht war. Tatsächlich wurde er erst in letzter Minute an seine Stelle versetzt (vorher war er nach "Comfortably Numb" angesiedelt), weshalb die Texte der Original Ausgabe auf Vinyl noch an anderer Stelle platziert waren, als das Album erschien.

Hey You beschäftigt sich inhaltlich mit Pink, der - nachdem er den letzten Stein in die Mauer gesetzt hat - versucht mit der Aussenwelt zu kommunizieren. Er philosophiert über seine Lage und erkennt jetzt, dass ihn diese Mauer von der Realität abschottet. 


Pink hinter der Mauer (Ausschnitt aus "Pink Floyd - The Wall")

Gegen Ende des Songs übernimmt Waters den Gesangspart (ansonsten von Gilmour gesungen) und fungiert als Erzähler, ".... no matter how he tried he could not break free and the worms ate into his brain". Hier taucht erstmals das "Horror"-Bild der Würmer auf, die langsam das Hirn von Pink zerfressen. Die Würmer stehen hier wohl symbolisch für die Ängste und Paranoias des Protagonisten, die sein Denken zerstören. Im Film wird dies öfters verbildlicht und man sieht eine undefinierbare Masse an blutigen Würmern.
Die Botschaft von "Hey You" ist dennoch unmissverständlich und besonders in der heutigen Zeit, wo es um Mauern, Abgrenzung und Unterdrückung geht, haben die Zeilen "... together we stand, divided we fall" nach wie vor nichts von ihrer Wichtigkeit eingebüsst.

Musikalisch überzeugt der Song durch seine eingängige Melodie. In der Mitte wiederholt der Song einige Rhythmen von ABITW und die "Würmer" werden durch einen psychedelischen Synthie-Effekt vertont, der von James Guthrie eingespielt wurde Der Fretless-Bass wurde von David Gilmour gespielt.

Hey You schaffte es allerdings nicht in den Film "Pink Floyd The Wall", wurde aber als Special Feature namens "Reel 13" in die DVD-Edition des Films gepackt, da es zum Song Filmmaterial gab, dieses aber aufgrund der Spielfilmlänge nicht verwendet wurde.  


Ausschnitt aus dem "Reel 13" mit Bob Geldof

Das Lied wurde als B-Seite der Single von Comfortably Numb verwendet und auf den Kompilationen "Echoes" und "A foot in the door" veröffentlicht. 

Live wurde der Song nach der Pause als Auftakt der 2. Hälfte der Show gespielt, nachdem am Ende der 1. Hälfte der letzte Stein in der Mauer (siehe "Goodbye Cruel World") gesetzt wurde. Der Song wurde bei angeschaltetem Saal-Licht und ohne Vorankündigung nach der Pause gespielt, während die Leute teilweise noch ihre Sitzplätze suchten. Es ist letztendlich der einzige Song der kompletten The Wall-Show, der komplett hinter der Mauer vorgetragen wird. Die originale Idee von Waters sah eigentlich vor die komplette Show hinter einer Mauer zu spielen, was wohl sehr gewagt war. 
Bei The Wall Live in Berlin übernahm Paul Carrack den Gesangspart von Gilmour.

Der Song ist bei Radio-Sendern recht beliebt und gelangte so in den letzten Jahrzehnten zu einer bestimmten Bekanntheit.
Pink Floyd spielten den Song auf der 1994er Tour wohl deshalb sogar als Zugabe und veröffentlichten den Song auf der CD des Live-Albums "PULSE". 

Weitere Veröffentlichungen: 
1980 Pink Floyd - Comfortably Numb / Hey you 7" single-version ()
1982 Alan Parker - Pink Floyd's The Wall VHS
1990 Roger Waters - The Wall Live in Berlin: feat. Paul Carrack live 21. Juli 1990 Potsdamer Platz Berlin; 2LP, 2CD, VHS (5:02)
1992 Pink Floyd - Shine On CD Box: remastered 1992 
1992 Pink Floyd - The Wall 2CD: remastered & repackaged 1992
1995 Pink Floyd - PULSE 2CD: live 13. & 15. October 1994, London (4:39)
2000 Pink Floyd - Is there anybody out there? - The Wall Live 1980-81; live 09. August 1980/ 15. Juni 1981) (4:55)

2001 Pink Floyd - Echoes The Best of... 2CD: remastered 2001 (4:39)
2003 Alan Parker - Pink Floyd's The Wall DVD; 5.1 mix; Video Version "Reel 13"
2007 Pink Floyd - Oh By The Way CD Box: Mini vinyl replica; remastered 2007
2010 Roger Waters - The Wall Live in Berlin Special Edition; feat. Paul Carrack live 21. Juli 1990 Potsdamer Platz Berlin; 5.1 mix; 2CD&DVD 
2011 Pink Floyd - A foot in the door CD: remastered 2011 (4:39)
2011 Pink Floyd - Discovery CD Box: new packaging; remastered 2011
2011 Pink Floyd - The Wall Experience Edition 3CD; remastered 2011
2011 Pink Floyd - The Wall 180gr. 2 LP Edition; remastered 2011
2011 Pink Floyd - The Wall Immersion Box Set (incl. The Wall remastered 2011; Is there anybody out there? remastered 2011 / RW Demo excerpt (1:09); Band Demo programme 1 (4:07)
2011 Pink Floyd - The Wall Singles Box; remastered 2011
2015 Roger Waters - The Wall  DVD, Bluray (4:43)
2015 Roger Waters - The Wall A soundtrack to the film 2CD, 3LP 

Sonntag, 23. Juli 2017

Here I go

Autor: Barrett
Dauer: 3:11
First release: Syd Barrett - The Madcap Laughs, 3. Januar 1970

Syd Barrett in seinem Zimmer (copyright Mick Rock) 

Here I go wurde am 17. April 1969 aufgenommen und von Malcolm Jones produziert. Das Lied findet sich auf dem Solo-Debut "The Madcap Laughs". Der Arbeitstitel war "Boon Tune". Joe Boyd erinnert sich den Song bereits 1967 auf einem Demo gehört zu haben. Syd Barrett bewegte sich am Ende seiner kreativen Phase wieder in Richtung seiner eigenen musikalischen Wurzeln wie Music-Hall und Rythm'n'Blues Kompositionen, die den Anfang seiner Karriere mit Pink Floyd kennzeichneten (Bo Diddley Covers, etc.).
Somit ist Here I go ein sehr einfach strukturierter Song, der eine sehr einfache Geschichte erzählt:
Es ist die Geschichte eine Musikers (Barrett?), dessen Mädchenschwarm völlig unbeeindruckt von seiner Musik ist:

"this is the story 'bout a girl that I knew, 
she didn't like my songs and that made me feel blue
she said a Big Band is far better than you"

Also versucht er ihr mit einem neuen (diesem) Song zu imponieren. Als er wieder vor ihrem Haus vorstellig wird, ist das Mädchen zwar verschwunden, aber ihre Schwester öffnet die Türe und ist von dem Lied ganz begeistert. Und alle sind am Ende glücklich und zufrieden.

2010 remixte David Gilmour den Song für die Compilation An Introduction to Syd Barrett und nahm extra hierfür einen neuen Bass-Lauf auf. Der Originalbass wurde von Jerry Shirley eingespielt. Ausserdem dauert instrumentale Coda des Liedes etwa 15 Sekunden länger. Gilmour performte den Song im selben Jahr sogar live im BBC Radio!



Dark Globe:
1974 Syd Barrett LP (incl. The Madcap Laugs und Barrett)
1992 The Madcap Laughs - Mick Rock Photo Session Box CD.
1993 Crazy Diamond - CD Box. The Madcap Laughs remastered & repackaged 1993.
2001 Wouldn't you miss me?: The Best of Syd Barrett CD, (3:11)
2010 An Introduction to Syd Barrett; remix 2010 (3:25) 

Samstag, 15. Juli 2017

The Hero's return

Autor: Waters
Dauer: 2:42
First release: The Final Cut,   21. März 1983


Back-Cover der single Not now John/The Hero's return part 1&2

The Hero's return ist einer der Tracks, die es nicht auf das The Wall Album geschafft hatten. Während der The Wall Aufnahmen nannte sich der Track "Teacher Teacher" und bezog sich auf die traumarisierten Lehrer, die als psychische Wracks aus dem Weltkrieg zurückkehrten und als Lehrer für die Schulen arbeiteten und an diesen ihre Frustrationen ausließen (siehe "The Happiest Days of our lives"). Von der "Demo"-Version blieb allerdings lediglich die letzte Strophe übrig, da der Text natürlich an den Rahmen des Konzepts von The Final Cut angepasst wurde. Auch wenn sie musikalisch beinahe identisch übernommen wurde.
Bei The Hero's Return handelt es sich um einen der rockigeren Titel auf dem ansonsten eher ruhigen "The Final Cut" und zeigt natürlich starke musikalische Parallelen (Basslauf, Gitarrenriff) zum Album "The Wall". 
Roger Waters und der Teacher Teacher ca. 2010

Auf dem Song sind Mason, Waters und Gilmour in 3er-Besetzung zu hören, die von Michael Kamen an den Keys ergänzt werden. Live wurde der Song allerdings aufgrund der damaligen Zerwürfnisse nie auf Tour gebracht. Auch während seiner Solokarriere hat Roger Waters den Song bisher niemals live performed.

Der Song schaffte es sogar als B-Seite auf die einzige Single-Auskoppelung des Albums "Not now John", wobei das Lied mit einer weiteren Strophe versehen wurde, die auf dem Album nicht zu hören ist. Hierbei wurde der Song "The Hero's Return parts 1&2" genannt, wobei mit Part 2 eben diese Strophe gemeint ist, die den Song um ca. 1 Minute verlängert. 
Im Original-Album folgt The Hero's Return auf One of the few, seit dem Reissue 2004 steht When the Tigers broke free vor unserem Lied in der Tracklist.

Hierbei überlebte ein Teil der Demo-Version "Teacher Teacher" und enthält die Zeile "...turn back the stone, turn over the stone" die "Stein"Metapher, die Waters bereits in Crying Song, Dogs und Hey You einbrachte und immer eine grosse psychische Belastung beschreiben soll.  














Weitere Veröffentlichungen: 
1983 Pink Floyd - Not now John/The hero's return parts 1&2 45" (3:54)
2004 Pink Floyd - The Final Cut Re-Issue CD, incl. "When the Tigers Broke Free"

2007 Pink Floyd - Oh By The Way CD Box: Mini vinyl replica; remastered 2007
2011 Pink Floyd - Discovery CD Box: new packaging; remastered 2011
2016 Pink Floyd - The Final Cut, Vinyl remaster 2016

Mittwoch, 5. Juli 2017

Hello (I love you)

Autoren: Waters, Shore
Dauer: 6:12
First release: Original Motion Picture Soundtrack "The Last Mimzy" 2007

12" Single-Cover 2007

Dieser Song (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Doors-Song) war eine einmalige Zusammenarbeit zwischen dem berühmten Hollywood-Filmscore-Komponisten Howard Shore und Roger Waters. Der Song ist Teil des Filmsoundtracks zu "The Last Mimzy". 
Es ist das einzige gesungene Lied des Soundtracks. Der Rest der Tracks wurde ausschliesslich von Shore geschrieben.
Hello (I love you) wurde als single veröffentlicht und war in den 2000er Jahren neben der Single "Leaving Beirut/To kill the child" und der Oper "Ca Irà" die einzige Veröffentlichung neuen Materials von Roger Waters. Der Song wurde als CD-Single und als 45" Vinyl-Single (auch in limitiertem weissen Vinyl) veröffentlicht.
Die Single enthielt einen "Single-Edit" des Songs, der ca. 2 Minuten gekürzt wurde, wobei eine Instrumentalpassage weggelassen wurde.

Roger Waters im Studio 2007

Musikalisch erinnert der Song leicht an die Radio KAOS Produktion und Melodien (und Texte... "Make all their techno babble stop We'll find a short-waved frequency the wave connecting you and me"). Generell handelt es sich aber (meiner Meinung nach) um eine eher uninspirierte Auftragsarbeit. 
Textlich dreht es sich teils um die Handlung des Films: ein Geschwisterpaar entdeckt irgendein ausserirdisches Material, das ihnen telekinetische Fähigkeiten verleiht "your child can read you like a bedtime story". Ansonsten streut Waters sehr plakativ Referenzen an Texte der Pink Floyd Ära ein. So beginnt der Track beispielsweise mit der Kind-Schauspielerin Rhiannon Leigh Wryn die flüstert:"Hello, is there anybody in there?", eine Zeile, die Waters im Laufe des Songs öfters singen wird. 
Auch "You can make your peace on the dark side of the moon. I'll see you there we can Rock'n'Roll" weckt Erinnerungen.
Aufgenommen wurde der Track von Waters (Bass, Vocals), Gerry Leonard (Guitar), Steve Geadd (Drums) und Henry Hey (Keyboards).

Es wurde sogar ein Video zum Song veröffentlicht.



Weitere Veröffentlichungen: 
2007 Roger Waters - Hello (I love you) Radio Edit (4:30) / Hello (I love you) Album Version 12"
2007Roger Waters - Hello (I love you) Radio Edit (4:30) / Hello (I love you) Album Version cd-single